Konkurrenz für Bose und Co.: Microsoft stellt die Surface Headphones vor

Es ist bei der Vorstellung der neuen Surface-Hardware nicht bei klassischer Elektronik geblieben: Abseits der mobilen Arbeitsgeräte sowie des Surface Studio ergänzt Microsoft mit den Surface Headphones die Produktserie um kabellose Kopfhörer, die mit hohen Ambitionen bald in den Verkauf geschickt werden.

Surface 6, Surface Laptop 2 und Surface Studio 2 - zu all diesen Geräten gab es bereits im Vorfeld Gerüchte, die mit der offiziellen Vorstellung bestätigt wurden. Trotzdem hatte Microsoft eine Überraschung in Petto: Die Surface Headphones. Dabei handelt es sich, wie es der Name schon sagt, um Kopfhörer, die kabellos mit einem Endgerät der Wahl verbunden werden und mit aktivem Noise Cancelling kommen. Die aktive Rauschunterdrückung ist in 13 Stufen regelbar und soll es mit den Platzhischen Sony oder Bose aufnehmen können. Die Kopfhörer stattet Microsoft mit 40 Millimeter Treibern aus, ausgeführt sind die Surface Headphones als Around-Ear-Kopfhörer, die besonders mit hochwertigem Sound überzeugen wollen. Das Noise Cancelling-Feature lässt sich mit einem Rad an der linken Hörerseite in 13 Stunden frei regeln, um mal mehr oder weniger Außengeräusche ins Ohr zu lassen. Gegenüber, an der rechten Seite, gibt es ein Rad zur Anpassung der Lautstärke - Die Annahme von Anrufen oder das Navigieren durch die Tracklist realisiert der Hersteller über ein Touch-Feld am Hörergehäuse. Das Surface Headphone funkt über Bluetooth 4.2 und kann mit Android-, iOS-, sowie natürlich Microsoft-Endgeräten umgehen. Die Akkulaufzeit gibt Microsoft mit 15 Stunden an, alternativ lässt die der Kopfhörer auch kabelgebunden mithilfe des beigelegten 3,5-Millimeter-Kabel betreiben. Geladen werden die etwa 290 Gramm schweren Surface Headphones über eine USB-Typ-C-Schnittstelle - eine Ladung von fünf Minuten reicht für einen Betrieb von einer Stunde aus, Schnelladung sei Dank.

Microsoft versucht mit den Surface Headphones den eigenen Sprachassistenten in den Markt zu drücken. Entsprechend verfügen der Kopfhörer über eine Funktion, mit der der Assistent Cortana aktiviert wird. Dazu reicht ein "Hey Cortana", die Musik wird dabei angehalten. Acht Mikrofone stellen sicher, dass Gesprächspartner einen gut verstehen. Eine App will Microsoft zum Marktstart ebenfalls parat haben. Selbige dient dazu tiefgreifendere Einstellungen vorzunehmen. Nicht nur technisch oder ausstattungstechnisch, sondern auch preislich werden sich die Surface Headphones an der Konkurrenz messen: Vorerst will Microsoft das Erstlingsprodukt nur in den Vereinigten Staaten zu Preisen von mindestens 350 US-Dollar (vor Steuern) vertreiben. Ob ein Deutschland-Start geplant ist, ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht bekannt.

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