Gamescom 2013: Angespielt - Battlefield 4

Der im Herbst kommende Battlefield-3-Nachfolger gehört zu den meisterwarteten Shootern des Jahres und soll mit vielen neuen Inhalten sowie mehr Realismus daher kommen. Auf der Gamescom 2013 gab EA einen umfangreichen Einblick in Battlefield 4 - natürlich haben wir auch selbst Hand angelegt und den Ego-Shooter angetestet. Unsere Eindrücke vom Spiel schildern wir im Folgenden.

Erst vor wenigen Tagen haben Entwickler DICE und Publisher Electronic Arts per Pressekonferenz neue Informationen zum neuen Battlefield-Projekt bekannt gegeben. So soll es auch dieses Mal eine Premium-Erweiterung geben, die den Käufern exklusive Inhalte anbieten soll. Auch die künftigen Downloadcontents wurden bereits festgelegt: Es wird ingesamt fünf DLCs geben, die in regelmäßigen Abständen bis zum Sommer 2014 erscheinen sollen. Wir hatten auch die Gelegenheit, das Spiel selbst auf der Gamescom anzutesten und können euch daher unsere Eindrücke schildern.

Grafik

Das auf der Frostbite 3-Engine basierende, technische Grundgerüst von Battlefield 4 wurde von vielen unserer Kollegen bereits hochgelobt - und das nicht zu unrecht. Tatsächlich haben wir unseren Aufenthalt in einer nicht näher genannten Inselmap auch in dieser kurzen Zeit genossen. Sowohl kleine Objekte wie Pflanzen sind extrem detailreich gestaltet, aber auch große Gebäude und die Landschaft konnten bildtechnisch überzeugen. Ebenso stimmte hier die Physik, so wedelten die Palmen recht natürlich im Wind und dank den Granaten(werfern) und ähnlichen Gadgets war es möglich, Häuser innerhalb kürzester Zeit in die Luft zu sprengen und so die Karte "neu" zu gestalten. Spektakuläre Einstürze von Hochhäusern, wie sie im Battlefield-4-Trailer zu sehen waren, gab es in unserem Fall jedoch nicht, da das von uns bespielte Inselgebiet eher horizontal ausgelegt war und kaum in die Höhe ragte.

Gameplay

Das neue Battlefield erfordert selbst von Schlachtfeld-Veteranen anfangs eine Menge Geschick, weil die Bewegungen des Soldaten dynamisch wirken und somit deutlich realistischer sind (Stichwort: Trägheit der Masse). Wenn der Soldat etwa gerade am Rennen ist und plötzlich anhält, macht er einige weitere Schritte, bis er tatsächlich zum Stillstand kommt, das gleiche gilt bei plötzlichen Richungsänderungen beim Laufen. Auch eine schnelle Blickänderung wird weniger direkt ungesetzt und von mehr Unschärfe begleitet. Ingesamt macht sich der Eindruck breit, dass das Spiel etwas träger verläuft, als man es von Battlefield eigentlich gewohnt ist - genau dadurch aber wirkt der neueste Shooter-Teil so realitätsnah.

Auch der Umgang mit Waffen und Ausrüstung wurde gegenüber dem Vorgänger überarbeitet. So dauert das Zielen mit Gewehren gefühlt etwas länger und der Rückstoß ist beim Schießen deutlich intensiver als vorher. Zwar hat unsere Zeit nicht gereicht, alle Klassen und Waffen genau anzusehen, jedoch fanden wir schnell einige bekannte Gesichter in Form der FAMAS oder M16A3 in der Assault-Klasse wieder. Neben dem Sturmsoldaten stehen battlefieldtypisch auch der Pionier, Supporter und der Aufklärer zur Verfügung, diese haben jedoch Zugriff auf mehr Waffen und können klassenspezifische Gadgets leichter kombinieren. So ist es beispielsweise möglich, als Sturmsoldat einen Granatwerfer und ein Medipack anstelle des Defribilators einzupacken, was in Battlefield 3 noch nicht möglich war. Auch die zuschaltbaren Spezialfähigkeiten sind in größerer Vielfahlt vorhanden - welche und wie viele Perks genau hinzu gekommen sind, konnten wir in der kurzen Anspielzeit aber nicht ausmachen.

Fazit

Im Schlachtfeld fanden wir uns als Battlefield-3-Spieler schnell zurecht, mussten jedoch mit den realistischeren Bewegungen des Soldaten erst einmal zurecht kommen. Der erste Eindruck des Waffenarsenals und der Modifikationen für Ausrüstungsgestände und Fähigkeiten schien recht umfangreich, jedoch waren in der Demo längst nicht alle Gewehre und Pistolen gelistet, die auch in der finalen Version verfügbar sein werden. Gleiches dürfte für die Grafik gelten, die vermutlich bis zum offiziellen Marktstart noch optimiert wird. Das Potenzial, welches in Battlefield 4 steckt, ist jedoch klar ersichtlich.

Battlefield 4 ist bei Amazon bereits vorbestellbar.

Kommentare

Das wird mein nächster Pflichtkauf :)

geschrieben am 27.08.2013 um 03:52 Uhr

Yes yes yes

geschrieben am 27.08.2013 um 13:52 Uhr

Pflichtkauf wird es für mich erst, wenn die Premiumversion draußen ist. Sonst ists einfach Geldverschwendung. Und ich gönns mir auch nur noch für die Xbox One ;)

Stattdessen werde ich bis dahin mit Destiny meine Zeitvertreiben^^

geschrieben am 27.08.2013 um 13:54 Uhr

Da kommt nächste Krankheit,ich habe noch nicht von BF3 erholt :)

geschrieben am 27.08.2013 um 19:49 Uhr

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