Australien: 3 Millionen US-Dollar Strafe für Valve

Das US-amerikanische Softwareunternehmen Valve ist kürzlich in Australien zu einer Geldstrafe in Höhe von 3 Millionen US-Dollar verurteilt worden. Demnach habe das Gericht argumentiert, dass es nach australischen Vorschriften nicht zulässig ist, Rückerstattungen auszuschließen.


Quelle: Nextpowerup

Valve, Betreiber der Internet-Vertriebsplattform Steam, wurde nun in Australien zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Bundesgericht Australiens hat herausgefunden, dass Steam den örtlichen Verbraucherrechten keine Folge geleistet hat. Valve wurde deshalb zu der höchstmöglichen Strafe von 3 Millionen US-Dollar verurteilt, die von der Wettbewerbsbehörde beantragt wurde. Valve schlug eine Vergleichszahlung von 250.000 US-Dollar vor.


Valves Rechtsbeistand Karl Quackenbuch hat den Verstoß so erklärt, dass australische Gesetze nicht ausführlich genug studiert wurden, als Steam auf den Markt gebracht wurde. Steam muss nun sicherstellen, dass sie ihre Kunden über ihre Rechte aufklären, welche die Erstattung für Nutzer in weiteren Fällen beinhalten.

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