HTC und Valve testen VR-Bereiche über mehrere Räume

Einem Eintrag bei Steam zufolge arbeiten HTC und Valve derzeit an einem besonders großen VR-Bereich über mehrere Räume, an den 16 Sensor-Stationen angebunden sind. Der so mögliche Bewegungsraum in der virtuellen Realität könnte dadurch erheblich vergrößert werden.

Zum Launch der VR-Brille HTC Vive wurden zunächst nur zwei Sensoren unterstützt, was einer Bewegungsfläche von 3,5x3,5m entspricht. Mit der Vive Pro waren über vier Sensoren bereits Flächen von bis zu 10x10m realisierbar. Ein Update von SteamVR verrät nun, dass die beiden Unternehmen HTC und Valve noch größere VR-Bereiche planen, welche mehrere Räume umfassen. Im Testaufbau mit 16 Sensoren wurden so mehrere Zimmer zu einem VR-Feld von 67,5qm zusammengefügt.

Bisher waren Nutzer von VR-Headsets auf eine freie Fläche im eigenen Zimmer angewiesen, die sich nicht ohne weiteres vergrößern lässt. Ob sich das Zusammenschließen mehrerer Räume in der virtuellen Realität zum Gaming als vorteilhaft erweist, wird sich erst einmal zeigen müssen. Speziell gewerbliche VR-Stationen könnten von dem Feature aber stark profitieren, da dort ohnehin mehr Platz zur Verfügung steht als in einer Privatwohnung. Betont wurde von HTC allerdings, dass es sich hier vorerst nur im ein Experiment handelt und kein fertiges Feature für die Vive.

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Karim Ammour

Datum:
10.08.2018 | 09:59 Uhr
Rubrik:
Software
Quelle:
RoadtoVR
Tags:
aufbau Brille Experiment Flache HTC Sensor Virtual Reality Vive VR

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