Smartwatch-Verkaufszahlen: Apple an der Spitze - Samsung unbedeutender Hersteller

Smartwatches haben noch nicht den großen Durchbruch erlebt - erst Apple hat mit der hauseigenen Watch die smarten Uhren mehr oder weniger in den Mainstream gebracht. Dementsprechend führt das Unternehmen aus Cupertino die Liste an. Auf der anderen Seite kann der Smartphone-Marktführer Samsung kein bisschen mitreden und taucht unter den vielen anderen Herstellern unter.


Quelle: IDC

Im Smartwatch-Segment ist Apple mit etwa zwei Prozent Abstand gegenüber Xiaomi an der Spitze - Fitbit liegt etwas abgeschlagen von den beiden Kontrahenten auf Platz drei. Hier geht es um die Smartwatch-Absätze, die das Marktforschungsunternehmen IDC ermittelt hat. In konkreten Zahlen ausgedrückt heißt das, dass Apple 4,7 Millionen Watches verkaufen konnte - Xiaomi kommt auf 4,2 Millionen abgesetzte Uhren. Im direkten Vergleich ist aber Apple abgesehen von den nackten Verkaufszahlen klarer Gewinner: Das Jahreswachstum liegt beim iPhone-Hersteller in diese Vergleich bei 38,4 Prozent gegenüber den 19,8 Prozent bei Xiaomi.

Der Wearables-Markt wächst nicht ganz so rasant wie bisher vermutet: Das Gesamtwachstum beträgt etwa 5,5 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im letzten Jahr - weltweit wurden so im zweiten Quartal dieses Jahr 27,9 Millionen Geräte an den Mann gebracht. Wo Apple und Xiaomi gewonnen haben, hat Fitbit ordentlich eingebüßt: Gegenüber dem Q2/2017 hat der Hersteller in diesem Jahr (Q2/2018) satte 21,7 Prozentpunkte abgebaut. Huawei auf Platz vier konnte mit einem Anteil von 6,5 Prozent ordentlich zulegen. Wie bei den Smartphones ist das chinesische Unternehmen auf maximales Wachstum ausgelegt: Mit einem Plus 118,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist der Absatz regelrecht explodiert. Recht stabil steht Garim auf Platz 5 mit einem Anteil von 5,3 Prozent. 

Wer jetzt Samsung sucht, wird wohl verwundert sein: Der Hersteller findet sich im Konglomerat an Herstellern unter "Others" und spielt im Smartwatch-Markt offenbar keine Rolle. Nichtsdestotrotz werden unter diesem Punkt 46,6 Prozent aller verkauften Geräte zusammengefasst. 

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