Android 9.0 nennt sich Pie - Beta ist nun verfügbar

Die neue Android-Betriebssystem wurde von Google enthüllt. Der Buchstabe "P" steht für "Pie" (zu Deutsch: Kuchen) und wird künftig Stück für Stück "Oreo" ablösen. Die gleichzeitig angekündigte Beta können Nutzer eines Pixel 2 und Pixel 2 XL OTA herunterladen.

Die Katze ist aus dem Sack: Die neue Android-Version 9.0 nennt sich Pie und kommt in finaler Form mit den nächsten Google-Smartphones im Oktober. Eine Preview gibt es aber schon jetzt: Die beiden aktuellen Google-Geräte Pixel 2 sowie das XL-Modell können unter anderem auch mithilfe von Factory Images für Android 9 Pie auf den aktuellsten Stand gebracht werden. Zum Download hier entlang. Andere Android-Smartphones abseits der hauseigenen Pixel-Serie werden erst später im Herbst mit Android 9 Pie bedient.

Wie bei einer neuen Android-Version üblich nimm Google an einigen Stellen Optimierungen vor. Das betrifft etwa die Navigation, die nun zum großen Teil auf Gesten basiert. Dafür werden zwei der drei Navigationsbuttons gestrichen - zu sehen ist fortan nur ein einziger Home-Button. Wird nach oben gewischt, dann werden die zuletzt geöffneten Apps gezeigt. Ein Zurück-Button steht künftig nur auf Wunsch bereit.

Was viele Smartphones gut tun dürfte wäre die Optimierung der Akkuausnutzung. "Adaptive Battery" und "Adaptive Brightness" sollen Abhängig von der Nutzeraktivität die zur Verfügung gestellte Leistung und die Display-Helligkeit dynamisch anpassen. Außerdem: Screenshot sollen sich mit Android 9 Pie einfacher bearbeiten lassen, zudem will Google die Lautstärkeregelung verbessert haben. Künftig lässt sich so etwa die Lautstärkepegel einer einzigen App anpassen. Auch die effizientere Nutzung des Smartphones ist eines der Ziele mit Android 9 Pie: Apps sollen schneller gefunden werden - die Einstellungsseite soll überarbeitet sein und das Finden der richtigen Parameter vereinfachen.

Das Stichwort Tech-Life-Balance stellt Google mit Android 9 Pie vorne an. Viele Nutzer verlieren den Blick auf die Zeit, wenn das Smartphone gerade genutzt wird. Das eigene Wohlbefinden soll mit mehreren Ansätzen verbessert werden. Ein App-Dashboard zeigt, wie viel Zeit in welcher App verbracht wurde - ein Timer mit selbst gelegten Zeitlimits kann bei Bedarf die App-Nutzung zeitlich einschränken. Der Nicht-Stören-Modus lässt das Smartphone künftig nicht nur verstummen, sondern auch blind werden: Das heißt konkret, dass auch eingehende Benachrichtungen nicht mehr als Pop-Up auf dem Bildschirm erscheinen, sondern gänzlich unterdrückt werden. Weitere Features zur neuen Android-Version finden sich auch direkt bei Google.

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