GDC: Intel mit neuen Infos zu Haswell-E- und Haswell-Refresh

Dass im Rahmen der GDC nicht nur Spiele-Entwickler und Publisher für Furore sorgen können, zeigt der Chip-Riese Intel mit zahlreichen neuen Infos zu den kommenden Prozessoren aus der eigenen Fertigung, womit auch die Aufmerksamkeit in Richtung der Hardware-Branche gelenkt ist. Denn neben einer überraschenden Ankündigung eines neuen , gab der Hersteller eine umfangreiche Vorschau auf die hauseigenen Haswell-E- und Haswell-Refresh-Prozessoren.


Quelle: Intel

Intel weiß seine eigene Marktposition und unterstreicht dies auch während der Präsentation der kommenden Produkte und erklärt selbst, dass der bestehende Desktop-PC-Markt für den Hersteller nach wie vor eines der Kerngeschäfte ist. Selbst erklärte das Unternehmen sogar, dass die Technik-Branche im  Umschwung sei: Immerhin hat sich in diesem Zusammenhang in den letzten paar Jahren mehr getan als in den davorliegenden 15 Jahren zusammen, so Lisa Graf (Vice President und General Manager der Desktop Client Platform Group). Genau deshalb steht die Entwicklung keinesfalls still: Intel möchte stets "die Neuerfindung des Desktop-PCs" vorantreiben und schlägt erneut mit neuen Produkten in der nächsten Zeit am Markt ein.

Mit Haswell Refresh bringt der Konzern nun die nächste Evolutionsstufe der Haswell-Prozessoren schon bald auf den Markt. Allerdings handelt es sich wie bereits angemerkt lediglich um leicht optimierte Ableger der aktuellen CPUs. Für ambitionierte Nutzer wie Übertakter beispielsweise hat Intel ein weiteres Ass im Ärmel: Die kommenden K-Derivate der Core-i-Series kommen eine kurze Zeit später auf den Markt. Dafür erhält der Nutzer mit den übertaktungsfreudigen K-Modellen einen Prozessoren mit einer neuen Wärmeleitpaste zwischen Die und Heatspreader sowie einem "optimierten Package". Hohe Temperaturen und damit einhergehende, niedrige OC-Ergebnisse sollen so der Vergangenheit angehören. Verlötet werden die Prozessoren daher weiterhin nicht, da die Bauteile der Haswell-CPUs leider keine passenden Lötstellen aufweisen. Nichtsdestotrotz soll mit der neuen Technik bei den Haswell Refresh-Produkten das gute Sandy-Bridge-Niveau erreicht werden. Welche Änderung letztendlich im Detail ausgeführt wurden, hat Intel leider nicht verraten.

Eine Bestätigung, die Enthusiasten und kompromisslose Nutzer freuen dürfte, betrifft die High-End-Prozessoren der Haswell-E-Riege. Intel verkündet, dass entsprechende CPUs dieser Baureihe die ersten Modelle mit echten acht Kernen und 16 Threads für den herkömmlichen Desktop-PC seien. Überdies können selbige DDR4-Speicher adressieren. Der Chipsatz wird auf die Bezeichnung X99 hören. Ein Marktstart ist im nächsten Halbjahr vorgesehen - wohl gegen Herbst in diesem Jahr.

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