Core i7-9700K im Test zeigt: Schnellster Core i7-Prozessor fürs Gaming

Die Seite Elchapuzasinformatico hat einen Test zum Core i7-9700K vorab veröffentlicht. Neben der allgemeinen Leistung scheint auch die Performance in Spielen so hoch wie bei keinem Core i7-Ableger zuvor zu sein. Dementsprechend wird auch die Konkurrenz in Gestalt von AMDs Ryzen 7 2700X klar abgehängt.

Noch sind es einige Wochen bis zum Release der neunten Core i-Generation - Reviews der versammelte Fachpresse wird es demnach erst dann geben. Wie so oft preschen die Jungs von Elchapuzasinformatico jedoch vor. Auf der spanischen Seite ist ein Testbericht des Core i7-9700K veröffentlicht worden, der die Leistung des Chips beleuchtet und selbigem eine sehr hohe Leistung bescheinigt. Demnach ist der erste, getestete Octacore-Prozessor der Mittelklasse aus dem Hause Intel ein fähiger Prozessor, der selbst einen übertakteten Core i7-8700K hinter sich lässt. Laut den Infos boostet der Core i7-9700K auf bis zu 4,6 GHz auf allen acht Kernen - unterstützt von 12 MB L3 Cache. Trotz insgesamt weniger Threads als der unmittelbare Vorgänger fällt die Leistung mit den gegebenen Voraussetzungen durch die Bank weg höher aus. Der Basistakt beträgt 3,6 GHz - auf einem Kern dreht der Core i7-9700K auf bis zu 4,9 GHz auf, während die TDP unverändert bei 95 Watt bleibt.

Wie erwartet legt der jüngste i7 neue Bestwerte auf - in Anwendungen, bei denen ein Kern gefordert ist setzt sich die CPU vor allen bislang erhältlichen Modellen an die Spitze. Doch auch im Multi-Thread-Vergleich gegenüber dem Ryzen 7 2700X steht Intels neuer Chip gut da: Hier verkleinert Intel die Leistungslücke zum Octacore-Prozessor von AMD und hält in parallelisierten Anwendungen gut mit. Wie immer ist der Teilbereich Gaming aber die Paradedisziplin: Der Core i7-9700K setzt sich laut dem Test hier in vielen Testszenarien klar an die Spitze. 

Im Test wurden auch die Overclocking-Qualitäten des Chips beleuchtet. Die Tester schafften auf allen acht Kernen bei einer Spannung von 1,4V ordentliche 5 GHz auf einem nicht näher genannten Z390-Mainboard. Die Tester merkten an dieser Stelle aber an, dass trotz verlötetem Heatspreader Temperaturen von etwa 90 Grad Celsius erreicht wurden und es sich daher um ein eher schwächeres Modell zum übertakten handelt. Erschwerend kam hinzu, dass es sich beim BIOS des Mainboards um eine frühe Version handelt und bessere Werte wohl mit neueren BIOS-Versionen erreicht werden können. Der gesamte Testbericht ist hier nachzulesen.

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