EVGA verabschiedet sich von Treiber-CDs und setzt auf USB-Sticks

Mit dem Wegfall der optischen Laufwerke in vielen Geräten sind die Hersteller zum Umdenken gezwungen. EVGA prescht hier vor und verabschiedet sich von Treiber-CDs, die wie schon seit gefühlt einer Ewigkeit der Hardware beiliegen. 

Goodbye CD - Hello USB. So oder so ähnlich ist EVGA vorgegangen. Künftig will man die Silberscheiben nicht mehr den eigenen Mainboards beilegen, da viele PCs der Nutzer gar keine Möglichkeit haben, selbige auszulesen. Grund dafür ist unter anderem der Wegfall von 5,25-Zoll-Schächten an Gehäusen - der Trend geht mehr und mehr hin zu USB und Internet. Mainboards ab der aktuellsten Generation bekommen also einen EVGA-USB-2.0-Stick beigelegt, der mit einer Kapazität von 8 Gigabyte alle benötigten Treiberdateien mitbringt. Normalerweise ist es intelligenter auf der Herstellerseite direkt die neueste Software zu laden - allerdings gestaltet sich das etwas schwierig, wenn dank fehlendem Netzwerktreiber keine Internetverbindung vorliegt. 

EVGAs Schritt ist so oder so zu begrüßen. Der USB-Stick ist wiederverwendbar und kann, sofern gewünscht, auch selbst mit der neuesten Software bespielt werden. So gesehen geht so langsam das optische Laufwerk den nächsten Schritt in die Versenkung. Übrigens: Laut EVGA kostet der 8GB USB-2.0-Stick rund 20 Mal so viel wie eine herkömmliche DVD. Da man allerdings hier von Centbeträgen spricht, steigt der Preis von Mainboards natürlich nicht, so der Hersteller.

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Issam Ammour

Datum:
19.05.2018 | 12:52 Uhr
Rubrik:
Mainboards Software
Quelle:
EVGA Twitter
Tags:
CD Driver DVD EVGA Mainboard Motherboard Netzwerk Treiber CD

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