Intern: PC-Max mit neuem Grafikkarten-Testsystem

Seit einiger Zeit fehlen auf PC-Max die Grafikkartentests. Doch wir haben die "kurze Pause" genutzt, um einen neuen, potenten Test-PC samt aktuellen Benchmarks auf die Beine zu stellen. Nun können wir euch das finale System vorstellen und die einzelnen Komponenten sowie die Testmethodik erläutern.


Unser neues Grafikkarten-Testsystem basiert auf einem Intel Core i7-3820, der natürlich stark übertaktet wurde, um selbst enorm schnelle Pixelbeschleuniger nicht auszubremsen. Anstatt den standardmäßig angesetzten 3,6 Gigahertz, werkelt der Prozessor nun mit 4,5 Gigahertz. Gebettet auf einem Asus P9X79 Deluxe, haben wir der CPU 16 Gigabyte DDR3-Speicher aus dem Hause G.Skill zur Seite gestellt. Letzterer ist mit 1.600 Megahertz getaktet und arbeitet mit den Timings CL9-9-9-24 bei 1,50 Volt. Die Stromversorgung übernimmt ein be quiet! Dark Power Pro P8 mit 1.200 Watt, um auch bei SLI- oder Crossfire-Konfigurationen genügend elektrische Leistung zuführen zu können.

Die PC-Komponenten im Überblick:

Neben dem PC-System selbst haben wir die Teststation mit hochwertigen Bildschirmen bestückt. Einer der beiden stammt aus dem Hause Dell und wurde uns freundlicherweise von getgoods.de zur Verfügung gestellt. Der UltraSharp U2711 kann dank 27 Zoll Bilddiagonale eine Auflösung von bis zu 2.560 x 1.440 Pixeln darstellen und bietet je nach forderndem Spiel somit die Möglichkeit, selbst schnelle Grafikkarten stark zu belasten. Für den Dual-Monitor-Betrieb schalten wir den SyncMaster BX2450 von Samsung hinzu. Dieser ist 24 Zoll groß und löst mit 1080p auf.

Die Bildschirme im Überblick:

Für die Steuerung und Befehlseingabe greifen wir auf Peripherie von Roccat zurück: Unsere Teststation ist mit der hochwertigen Gaming-Maus Kone[+] samt Kabelhalterung Apuri ausgestattet. Dazu gehört aber auch die Oberklasse-Tastatur Isku, die das Durchlaufen der Benchmark-Szenarien der ausgewählten Spiele zum Kinderspiel macht. Da wir auf ein platzraubendes Sound-System verzichten, kommt das Kulo-Gaming-Headset in der 7.1-Version zum Einsatz. Die Kone[+]-Maus legt ihre Strecke auf dem Roccat Sense-Pad zurück.

Die Peripherie im Überblick:

Doch ohne aktuelle und nachvollziehbare Benchmarks, ließe sich eine Grafikkarte nicht beurteilen und deren Leistung ermitteln. Deshalb haben wir neben Futuremarks aktuellstem 3D Mark 11 auch Unigine Heaven in der Version 3.0 als synthetischen Test in unseren Parcours aufgenommen. Um die Spiele-Performance zu ermitteln, greifen wir auf Crysis Warhead, Crysis 2, Lost Planet 2, Metro 2033, DiRT 3, Battlefield 3 und The Elder Scrolls V: Skyrim zurück. Die Games werden in den Auflösungen 2.560 x 1.440 Pixel sowie 1.920 x 1.080 Pixel durchlaufen. Die Kantenglättung wird je nach Möglichkeit im Spiel oder Benchmark eingestellt. Die GPU-Compute-Leistung bestimmen wir mit LuxMarks Render-Benchmark.

Die Benchmarks im Überblick:

Unigine Heaven v3.0 (DX11, maximale Details, Tessellation "normal", 16x AF)

3D Mark 11

Crysis Warhead (DX10, maximale Details, 16x AF)

Crysis 2 (DX11, maximale Details, Hi-Res-Texturen, 16x AF)

Metro 2033 (DX11, maximale Details, 16x AF)

Lost Planet 2 (DX11, maximale Details, 16x AF)

DiRT 3 (DX11, maximale Details, 16x AF)

Battlefield 3 (DX11, maximale Details, 16x AF)

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9, maximale Details, Hi-Res-Texturen, 16x AF)

LuxMark v2.0 (OpenCL-Render-Benchmark)

Die Ermittlung der Lautstärke, des Stromverbrauchs und der Temperatur führen wir unter verschiedenen Auslastungsszenarien durch. Dazu gehören neben dem Idle-Modus auch Volllast mittels Furmark 3D sowie der Dual-Monitor-Betrieb, die Wiedergabe einer Blu-ray-Datei und die Spielelast.

Bereits Anfang nächster Woche werden wir die ersten Grafikkartentests veröffentlichen, die auf dem neuen System durchgeführt wurden. Unter anderem werden diverse GTX-680-, GTX-670-Modelle und Ableger aus AMDs HD-7000-Serie in mehreren Artikeln zu finden sein.

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