Gamescom 2013: Razer Blade & Blade Pro - Flache Gaming-Notebooks vorgestellt

Neben dem Kraken 7.1 präsentierte Razer auf der Gamescom 2013 in Köln die beiden hauseigenen Gaming-Notebooks in Form des Blade und des Blade Pro. Beide Modelle sollen durch das flache Format und eine hohe Mobile-Performance auf sich aufmerksam machen. Die recht kostspieligen Notebooks können dennoch mit einigen Features aufwarten.

Razer konnte bereits auf mehreren Messen mit den eigenen Gaming-Notebooks für Aufsehen sorgen, denn das Unternehmen verbaut performante Mobile-Hardware in ein flaches Format. Das Blade in der Vanilla-Version kommt im 14-Zoll-Formfaktor daher und bietet eine ähnliche Ausstattung wie das Pro-Modell. Im kleineren Ableger steckt ein Intel Core i7-4702HQ, der im Turbo bis zu 3,2 Gigahertz erreicht und dank HT-Technologie bis zu acht Threads berechnen kann. Acht Gigabyte Low-Voltage-DDR3-1600-RAM sorgen für den nötigen Puffer für flüchtige Daten. Die Berechnung von 3D-Anwendungen übernimmt eine Geforce GTX 765M von Nvidia, die über zwei Gigabyte GDDR5-VRAM verfügt und via Optimus-Funktion zum Stromsparen abgeschaltet werden kann. Das 14 Zoll große Display löst mit 1.600 x 900 Pixeln auf. Der potenzielle Käufer kann je nach Bedarf zwischen einer SSD mit 128 oder 256 Gigabyte Kapazität wählen. Zur weiteren Ausstattung des Blade-Notebooks gehören die Stereo-2.0-Lautsprecher mit Dolby-Home-Theatre-Support und ein Wireless-N-1202-WLAN-Chip von Killer. Ein fest verbauter 70-Wattsunden-Akku soll eine ansprechend hohe Laufzeit garantieren. Mit all diesen Ausstattungsmerkmalen und den Abmaßen von 34,5 x 23,5 x 1,68 Zentimetern (B x T x H) kommt das Blade auf ein Gewicht von 1,88 Kilogramm.

Deutlich schwerer ist das Blade Pro mit 2,98 Kilogramm. Das höhere Gewicht lässt sich dem größeren Format von 17 Zoll zuschreiben. Dafür bringt der Hersteller jedoch ein ebenso großes Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln unter. Der Größere Formfaktor sorgt für Ausmaße von 42,7 x 27,7 x 2,24 Zentimeter (B x T x H). Die eingesetzte CPU in Form des Core i7-4700HQ taktet 200 Megahertz schneller als der Prozessor des kleineren Blade. Dafür bietet der eingesetzte Akku vier Wattstunden mehr Leistung. Auch lässt sich bei der Pro-Variante eine SSD mit bis zu 512 Gigabyte Kapazität auswählen. Ein weiteres Merkmal, dass lediglich dem Blade Pro spendiert wurde, ist das Switchblade Userinterface. Damit kann der Nutzer auf ein Multi-Touch-LCD-Panel inklusive 10 programmierbarer Tasten zurückgreifen und das Ganze individuell konfigurieren. Ansonsten unterscheiden sich das Blade und das Blade Pro in Sachen Hardware nicht. Beide Gaming-Notebooks werden mit Windows 8 in der 64-Bit-Version ausgeliefert.

Razer arbeitet daran die beiden Geräte in Deutschland einzuführen, dennoch müssen ungeduldige Interessenten den Kauf über die USA abwickeln. Die Preise der Blade-Modelle starten bei 1.800 Euro beziehungsweise 2.300 Euro für die 14- respektive 17-Zoll-Version.

Produkte des Herstellers sind bei Amazon erhältlich.

Kommentare

Stolzer Preis !!!

geschrieben am 28.08.2013 um 00:13 Uhr

Ja bei dem Preis bleib ich lieber bei meinem billigen Notebook zum Arbeiten und nem Tower fürs Gaming

geschrieben am 29.08.2013 um 16:15 Uhr

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