Wegen mangelnder Nachfrage: Foxconn entließ vorzeitig 50.000 Mitarbeiter

Als Folge der geringen Nachfrage nach den aktuellen iPhone-Modellen hat Apple Berichten zufolge seine Lieferanten angewiesen, die Produktion entsprechender Geräte deutlich herunter zu fahren. Das bekamen auch Zehntausende Mitarbeiter zu spüren, welche früher als gedacht ihren Posten räumen mussten.


Als wichtiger Apple-Zulieferei setzt Foxconn regelmäßig auf eine große Zahl saisonaler Mitarbeiter, um die hohe Nachfrage nach iPhones bedienen zu können. Bereits seit einiger Zeit werden jedoch deutlich weniger Apple-Smartphones nachgefragt als zuvor angenommen, weshalb die Produzenten angewiesen wurden, die Herstellung stark zu drosseln.



Laut einem Bericht des japanischen Magazins Nikkei begann man bei Foxconn aber schon im Oktober 2018 mit der Entlassung zahlreicher Mitarbeiter, also schon weit bevor das Problem überhaupt in die Schlagzeilen geraten war. Demnach seien 50.000 Angestelte betroffen gewesen, andere Zulieferer sollen in der Zeit ebenfalls tausende Mitarbeiter vor die Tür gesetzt haben. Selbst bei Apple sollen Personaler angewiesen worden sein, die Zahl der Neueinstellungen deutlich zu reduzieren - gefeuert wurde in diesem Zusammenhang aber immerhin noch niemand.

Quelle: PhoneArena

Karim Ammour

Datum:
19.01.2019 | 15:29
Rubrik:
weltgeschehen
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