Terrorangriff in Neuseeland: Facebook und Youtube wollen Videos der Tat löschen

Vom Massaker in Neuseeland, bei dem über 40 Menschen getötet wurden, sind echt erscheinende Live-Videos erschienen, welche den mutmaßlichen Täter beim Erschießen der unschuldigen Opfer zeigen. Facebook und Youtube wollen die Verbreitung der Aufnahmen unterbinden.


Nach dem schrecklichen Terrorangriff, bei dem ein mutmaßlicher Schütze mit rechtsradikaler Gesinnung über 40 Menschen in einer Moschee in Christchurch (Neuseeland) erschossen hat, wollen Youtube und Facebook alle Videos löschen, welche die Tat komplett oder auch nur teilweise zeigen. Auch die Facebook- und Instragram-Accounts des möglichen Täters wurden inzwischen entfernt.



Es wird berichtet, dass der Schütze den gesamten Angriff auf die Moschee mit einer Kopfkamera ins Internet gestreamt hat. Entsprechend werden immer wieder Ausschnitte des Videos in sozialen Medien geteilt, vor allem von Muslimen, welche auf die Tat aufmerksam machen wollen. Denn der Täter hatte die Moschee genau zum Freitagsgebet gestürmt, an dem sich die Gläubigen zum gemeinsamen Gottesdienst versammelt haben. Auch soll der Täter einen Bezug zu Videospielen gehabt haben, was von einigen Nutzern als möglicher Auslöser für den Terrorangriff diskutiert wird - Stichwort Killerspiele. Derzeit ermittelt die Polizei aber noch über die genauen Umstände.


Quelle: Engadget



Karim Ammour

Datum:
15.03.2019 | 14:40
Rubrik:
weltgeschehen
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