Quartalsergebnis: Erneut tiefrote Zahlen bei HTC

Die Finanzkrise bei HTC findet kein Ende, denn ein weiteres Mal in Folge musste das Traditionsunternehmen massive Umsatzeinbrüche bekannt geben, welche die Bilanzzahlen in den negativen Bereich gezogen haben. Die große Hoffnung setzt das Unternehmen noch auf das HTC 10 sowie die VR-Brille Vive.


Quelle: DerStandard

Im Zuge des neuesten Quartalsberichts hat HTC einen weiteren, deutlichen Umsatzeinbruch vermeldet. Die Einnahmen fielen von umgerechnet 1,12 Mrd. Euro beim ersten Quartal 2015 auf 400 Millionen Euro im aktuellen Quartal, was einem Rückgang von 64 Prozent entspricht. Dementsprechend rutschte auch das Endergebnis in den negativen Bereich, womit das Unternehmen einen Verlust von 70 Millionen Euro verbuchen muss.

HTC hat als langjähriger Smartphone-Hersteller und als wichtiger Initiator des Android-Betriebssystems im Smartphone-Markt durchaus Tradition. Doch mit den aktuellen Quartalszahlen ist es vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis sich das Unternehmen komplett aus dem Mobilfunkgeschäft zurück zieht. Aktuell bleiben aber noch zwei mögliche Trumpfkarten: Das aktuelle Flaggschiff HTC 10 sowie das Vive-Headset, welches vom wachsenden Markt für Virtual-Reality-Anwendungen stark profitieren kann.

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