Oculus Rift S mit höherer Auflösung vorgestellt

Oculus hat die aktualisierte Version seiner VR-Brille Rift vorgestellt. Diese bietet eine höhere Auflösung und mehr Sichtfeld als das Vorgängermodell, hat aber auch einen technischen Nachteil.


Nach dem Launch der Oculus Rift im Jahr 2016 war abzusehen, dass Facebook schon bald einen Nachfolger für seine VR-Brille veröffentlichen wird. Oculus Rift S nennt sich die erneuerte Version, sie kommt allerdings nur mit moderaten Verbesserungen daher. Die Auflösung, eines der wichtigsten Kriterien bei VR-Brillen, wurde von 1200 x 1080 Pixel auf 1440 x 1280 Pixel pro Auge erhöht, das Sichtfeld ist mit 95 Grad geringfügig größer (vorher 90 Grad). Allerdings sinkt die Bildwiederholfrequenz von 90 auf 80 Hertz leicht ab. In Anbetracht der Verbesserungen stellt die Rift S dennoch eine Weiterentwicklung dar, wenn auch der erhoffte Sprung auf hochauflösendere 2K-Displays ausgeblieben ist.


Weiterhin erhält die Rift S fünf Kameras für das Inside Out-Tracking, was bedeutet, dass zur Erfassung der Umgebebung keine seperaten Sensoren mehr benötigt werden. Außerdem können die Kameras zum Pass-Through genutzt werden, womit der Träger ohne Abnehmen der Brille in die (reale) Außenwelt blicken kann. Wie gut die neue Tracking-Form funktioniert oder man doch lieber auf die bereits erhältlichen Sensoren setzten sollte, wird sich in diesem Zusammenhang jedoch erst zeigen müssen.

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