Nachfolger des Drohnen-Bestsellers: DJI stellt die Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom vor

DJI hat nach einigen Gerüchten und Leaks im Vorfeld nun die Mavic 2 Pro vorgestellt. Dabei bleibt es allerdings nicht: Es wird mit der Mavic 2 Zoom einen Bruder geben, der bei den Kamera-Features eine Schippe drauflegt. Die Preise starten bei etwa 1.250 Euro.


Nach rund zwei Jahren gibt es einen Nachfolger für die überaus erfolgreiche Mavic Pro. Die neue Variante des Kassenschlagers nennt sich konsequenterweise Mavic 2 Pro und setzt weiterhin auf den bewährten Aufbau, bei dem sich die Drohne zum einfacheren Transport falten lässt. Wichtig ist abseits des grundlegenden Designs für viele Käufer einer Mavic sicherlich die Kamera. Dafür hat sich DJI mit dem Spezialisten Hasselblad zusammengetan: Die Mavic 2 Pro bekommt einen 1 Zoll CMOS-Sensor um Foto-Aufnahmen mit einer Auflösung von bis zu 20 Megapixeln möglich zu machen. Videos können dabei auch in 4K aufgenommen werden.

Die Mavic 2 Zoom legt in dieser Hinsicht noch einen drauf: Hier kommt ein 1/2.3-Zoll-Sensor zum Einsatz, der einen zweifach optischen Zoom ermöglicht. Die Brennweite ist variabel und liegt im Bereich von 24mm und 48mm. Zusammen mit dem zweifachen Digitalzoom hat man mit der Mavic 2 Zoom ein 96mm-Teleobjektiv - in diesem Modus sind Videos maximal in Full-HD möglich. Selbstverständlich beherrscht der Kopter auch 4K-Aufnahmemodi, während Fotos maximal mit einer Auflösung von 12 Megapixeln aufgenommen werden. Darüberhinaus gibts bei beiden Mavic 2-Ablegern diverse Aufnahmemodi, mit der der Nutzer filmreife Szenen anfertigen kann. Gespeichert werden die Aufnahmen auf dem 8 GB großen, internen Speicher, der sich optional auch erweitern lösst.

Mehr Intelligenz bekommen die beiden Drohnen außerdem spendiert: Autotrack 2.0 soll etwa die Tracking-Funktion verbessern und Objekte besser erkennen und verfolgen. Sensoren an der Vorderseite können zudem die Umgebung analysieren und anhand einer erstellten 3D-Karte Flugbahnen vorhersehen und so die Richtung des verfolgten Objekts erahnen. Weitere zehn Sensoren sollen die Drohne vor der Kollision mit Hindernissen bewahren. Beide Mavic 2-Modelle funken mit Frequenzen von 2,4 oder 5,8 Ghz und können bei Full-HD-Direktübertragung eine Reichweite von bis zu 8 Kilometern erreichen. Die Höchstgeschwindigkeit im Flug liegt bei 72 Kilometern pro Stunde. 

Die Mavic 2 Pro wird ab 1.450 Euro angeboten, während der Zoom-Ableger mit einem ausgerufenen Preis von 1.250 Euro etwas preiswerter ist. Ein Fly More-Paket samt einer Drohne im Bundle wird es mit den beiden neuen Drohnen nicht geben - stattdessen wird das Zubehörpaket mit zusätzlichen Akkus, weiteren Propellersätzen, Akkuladestation, Autoladegerät, Powerbank-Adapter und Tragetasche zum separaten Preis von 319 Euro angeboten. 

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