Dragon Ball Super: Riesige Streaming-Events in Mittel- und Südamerika

Um den finalen Kampf der Animeserie Dragon Ball Super zu feiern, waren viele Livestreaming-Events in mehreren amerikanischen Ländern mit organinisiert worden - selbst von offiziellen Behörden. An sich wäre das ein voller Erfolg, doch das zuständige Animationsstudio aus Japan war weniger begeistert.


Quelle: ComicBook

Der gestrige Sonntag war ein besonderer, zumindest für Dragonball-Fans: Denn mit der Folge 130 von Dragon Ball Super stand der finale Kampf von Son Goku und dem (aus Spoiler-Gründen nicht näher genannten) Kontrahenten an. Vor allem in Mittel- und Südamerika, speziell in Mexiko, waren offenbar selbst in den Behörden und Ämtern viele Fans, sodass man offizielle Live-Streamings angekündigt hatte. Erwartet wurden mehrere Zehntausend Zuschauer, welche sich zu entsprechender Zeit versammeln. Auch in sozialen Medien war der Hype entsprechend groß.

Was sich zunächst nach einer coolen Aktion anhört, scheiterte zumindest teilweise an den Rechtskonflikten mit dem Animationsstudio Toei, welches in Tokyo beheimatet ist. Demnach gab es von dort keine Einwilligung für solche Events, weshalb man sich direkt an die entsprechenden Eventveranstalter wandte. Einige der größten Events konnten so noch im Voraus abgebrochen werden, ganz verhindern ließ sich die Aktion aber nicht. In einem einzigen Stand in Mexiko beispielsweise sollen sich über 30.000 Menschen versammelt haben, in Ecuador, Chile und Argentinien sollen es ebenfalls mindestens mehrere tausend Zuschauer gewesen sein. Und ein solch medialer Effekt ist für Toei womöglich sogar wertvoller als die dadurch entgangenen Lizenzkosten - insofern dürfte der Dragonball-Hype für beide Seiten eine Win-Win-Situation sein.

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