Apple könnte künftig auf Micro-LED statt OLED setzen

Bereits länger wird darüber gemunkelt, welche Display-Technik Apple in Zukunft einsetzen wird. Während der Hardwaregigant zunächst auf die OLED-Technologie für die eigenen Bildschirme zurückgreifen will, soll langfristig jedoch verstärkt auf Micro-LED Technik gesetzt werden.


Quelle: WCCFTech

Gerüchten zufolge soll Apple beim kommenden iPhone OLED-Displays verbauen, dies soll jedoch nur eine temporäre Lösung darstellen. Wie die Vergangenheit schon zeigte, war die Firma stets bestrebt, auch unübliche Wege zu beschreiten. So möchte Apple in Zukunft auch agieren und arbeitet aktuell an der Herstellung von Micro-LED‘s. Gewöhnliche LED‘s sind einerseits gegenüber OLED‘s im Nachteil, da sie kein echtes Schwarz darstellen können, sie emittieren immer eine gewisse Resthelligkeit. Zudem erlauben OLED‘s wesentlich flachere Bauformen.

Micro-LED‘s hingegen können verglichen mit OLED‘s wesentlich höhere Auflösungen darstellen und sind bei gleicher Energieaufnahme wesentlich heller. Laut LuxVue beteiligt sich Apple bereits seit 2014 maßgeblich an der Entwicklung von Micro-LED‘s. Spekulationen zufolge soll der Konzern bereits ende des Jahres in der Lage sein, in einer Fabrik in Taoyuan, Taiwan, Micro-LED‘s funktionsfähig herzustellen. Bei diesem Vorhaben erhält Apple finanzielle Unterstützung, unter anderem von Sharp, in Form von sieben Millionen US-Dollar. Doch auch Apples Vertragspartner Foxconn beziehungsweise dessen Tochterunternehmen investieren in Micro-LED‘s. So beteiligen sich CyberNet Venture Capital, Panel-Hersteller Innolux und Advanced Optoelektronic Technology (AOT) mit je 45,45%, 13,64% und 9,09%. Zusammen wird das Startup eLux also mit 27,03 Millionen US-Dollarn gefördert, um Micro-LED‘s möglichst zeitnah marktreif entwickeln zu können.

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