Apple: Entwicklung eigener AR-Brille angeblich gestoppt

Seit längerem gehen Gerüchte umher, wonach Apple mit einer eigenen Augmented-Reality-Brille den nächsten großen Wurf landen will. Doch nun heißt es, dass die Entwickling komplett eingestellt wurde.


Laut Digitimes hat Apple bereits im Mai 2019 seine Entwicklungsabteilung für Virtual Reality sowie Augmented Reality eingestellt. Die dort tätigen Mitarbeiter wurden weitgehendst auf andere Beriche verteilt, die nicht mehr direkt mit AR oder VR zu tun haben. Dabei wurden zuvor noch häufig Gerüchte zitiert, wonach das Unternehmen schon 2020 eine erste eigene AR-Brille auf den Markt bringen will.


Woran könnte der plötzliche Sinneswandel liegen? Offenbar ist selbst Apple als IT-Gigant mit der Situation überfordert, eine praxistaugliche AR-Brille auf Basis aktueller Technik zu konzipieren. So sei es unglaublich schwer, ein Gerät zu bauen, welches leicht ist, ein ausreichend großes und hochauflösendes Display besitzt sowie einen ausdauernden Akku bei kleinstem Raum unterbringen kann - und zwar ohne den preislichen Rahmen zu sprengen. Entsprechende Tests mit Zulieferern brachten nicht die erhofften Erfolge.

Immerhin: Apples Entwicklungsstopp muss nicht zwingend bedeuten, dass das Unternehmen gar nicht mehr mit dem Thema Augmented Reality zu tun hat. Jedoch wird hierfür wohl vorerst das iPhone als Alternative herhalten, etwa mit Anwendungen wie ARKit. Die Entwicklung einer AR-Brille würde hingegen erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder Sinn machen, wenn die hierfür notwendige Technik weiter fortgeschritten ist.

Quelle: Digitimes

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