Acer steckt in der Krise

Der Elektronik Hersteller Acer verliert immer mehr Kunden und hat einen Verlust von 90 Millionen Dollar im ersten Halbjahr erwirtschaftet. Ihre Notebooks verlieren immer mehr an Bedeutung und in der Smartphone-Branche bleibt der Sprung verwehrt. Erstmals kommen Gespräche über eine Übernahme ins Spiel.


Quelle: Toms Hardware

Der taiwanische Hersteller Acer verliert zunehmend an Bedeutung. Die Umsatzzahlen für das zweite Quartal verzeichnen einen Rückgang von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis ist umso gravierender, da auch in den Vorjahren keine guten Geschäftszahlen vorgelegt werden konnten. 2011, 2012 und 2013 mussten somit ebenfalls Verluste hingenommen werden, so sind auch in dem ersten Halbjahr 2015 schon 90 Millionen Dollar Verlust zu verzeichnen. Den Zahlen nach scheint Acer den Anschluss verpasst zu haben.

 

Die Notebooks von Acer waren nie schlecht und es gab wenig zu bemängeln, jedoch gab es bessere und vor allem auch einige mit einem Alleinstellungsmerkmal. Zu diesen wurde und wird immer mehr gegriffen, sodass Acer in diesem Bereich immer weniger Kunden hat. Zudem bleibt, trotz großer Anstrengungen, der Sprung in der Smartphone-Branche verwehrt. Aufgrund der immer schlechter werdenden Zahlen, wurde nun erstmals das Thema Übernahme thematisiert. Jedoch versicherte Stan Shih, dass Acer sich nicht unter Wert anbiete und nur ernsthafte Angebote überdenken würde.

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