Pokemon Go: Olympia-Teilnehmer bekommt Horror-Rechnung über 4500 Euro

Als Kunde einer mobilen Datenflat machen sich die meisten Pokemon-Go-Spieler keine Gedanken um die anfallenden Mobilfunkgebühren. Ein japanischer Olympia-Teilnehmer in Brasilien fing sich damit kurioserweise eine äußerst hohe Rechnung ein, als er dort seine Suche nach Pokemon startete.


Einen äußerst kuriosen Fall zum Thema Pokemon Go hatte der japanische Turner und mehrfache Medaillen-Gewinner Kouhei Uchimura. Dieser reiste mit den rund 12.000 teilnehmenden Sportlern nach Rio in Brasilien, vertrieb sich die freie Zeit bis zu den olympischen Spielen aber mit Pokemon Go. Nur hatte er nicht daran gedacht, welche Datenmengen das Spiel über die Zeit verbrauchen kann und bekam vom zuständigen Provider wenig später eine satte Rechnung über 500.000 Yen, was umgerechnet etwa 4500 Euro entspricht.

Der Grund für die hohen Gebühren sind offensichtlich: Ohne eine entsprechende Datenflat lassen sich die Mobilfunkanbieter die Datenverbindungen in der Regel fürstlich bezahlen, vor allem dann, wenn es sich um Data-Roaming im Ausland handelt. Der japanische Pokemon-Fan kam hierbei aber noch glimpflich davon. Nachdem er den brasilianischen Provider kontaktierte und seine Situation erklärte, musste er nur noch die Kosten begleichen, die für eine Tagesflatrate berechnet werden würden. Mit 3000 Yen beziehungsweise ca. 25 Euro hatte Uchimura somit Glück im Unglück - und kann sich hoffentlich auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich seine Teilnahme an den olympischen Spielen.

Karim Ammour

Datum:
05.08.2016 | 00:56
Rubrik:
spiele
Tags:
brasilien horror japan olympia pokemon-go rio

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