Kostenpflichtig: Facebook testet neue Funktion, bei der Nutzer erstmals Geld zahlen

Nein, Facebook wird an sich nicht kostenpflichtig. Allerdings testet der Konzern eine neue Funktion, mit der Gruppenbetreiber Geld verlangen können. Die Beitragsspanne reicht von 5 bis 30 US-Dollar.


Quelle: Facebook

Exklusivität gegen Geld: Künftig können mit einer neuen Funktion Gruppenbetreiber von ihren Mitgliedern auf Facebook Geld verlangen. Im Rahmen des aktuell laufenden Tests zu den "Subscription Groups" in den USA führt Facebook einen Feldtest durch, der das kostenpflichtige Abonnement für Gruppen einführt. Admins können so leistungsgerecht vergütet werden, während exklusive Inhalte für zahlende Nutzer bereitstehen, um die Vielfalt im sozialen Netzwerk auszubauen sowie deren Attraktivität zu steigern. Dafür müssen Nutzer künftig ein Abo abschließen, das monatlich kündbar ist. Facebook springt dabei als Zahlungsdienstleister ein.

Ein erster Versuch ist bereits mit Sarah Muellers Gruppe "Declutter My Home" gestartetet, bei der es für die rund 42.000 starke Gruppengemeinschaft Aufräumtipps gibt. Wer genau wissen will, wie man sein Zuhause sauberhält, muss künftig 15 US-Dollar pro Monat zahlen. Der erzielte Betrag fließt dabei zunächst in voller Höhe an die Gruppenadmins - Facebook behält entsprechend keinen Beitrag der erhobenen Gebühren ein. Im Rahmen des Pilotprojekts erhofft man sich Verbesserungsvorschläge, ehe man die Funktion in Zukunft vielleicht für alle Nutzer bereitstellt.

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