Google zieht YouTube-Richtlinien für Partner weiter an

YouTube verlor bereits 2017 namhafte Werbepartner wegen diversen Skandalen. Mit dem Desaster von Logan Paul wurde gibt es auch im neuen Jahr Unruhe. Nun geht Google in den Angriff über und zieht das Regelwerk für Partner deutlich an.


Quelle: Engadget

Die vom Suchmaschinengigant bevorzugten Partner dürfen sich warm anziehen, denn Google gab neue Regeln sowie mögliche Sanktionen für YouTube-Größen bekannt. In erster Linie geht es hierbei um die „Bevorzugt-Kategorie“, in denen Top-Creators noch mehr Geld pro Klicks erhalten. Durch dieses System wurde jedoch auch Logan Pauls Skandal-Video populär. Denn trotz des kontroversen Inhalts wurden seine Filme vom Algorithmus auf eine möglichst hohe Reichweite getrimmt. Solche Fehltritte sollen menschliche Mitarbeiter nun verhindern. Des Weiteren sucht Google alle populären Kanäle nach unangemessenen Inhalten ab. Der Kanal „Toy Freak“ beispielsweise wurde als Folge dessen trotz seiner Größe von 8,5 Millionen Abonnenten gesperrt. 

Was bedeutet dies für die kleineren Kanäle? In erster Linie soll das Niveau weiter "angehoben" werden. Während im vergangenen Jahr ein Minimum von 10.000 Klicks vorausgesetzt wurde, wandelt sich diese Grenze nun zu 4000 Stunden Abspielzeit sowie 1000 Abonnenten um. Zudem müssen diese Zahlen im Zeitraum eines ganzen Jahres erbracht werden. Möglicherweise geht es Google hier nicht darum, politisch unerwünschten Content fernzuhalten, sondern die Umsätze auf einem möglichst hohen Niveau zu halten.

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