Facebook im Kaufrausch: Oculus VR hat einen neuen Besitzer

Es klingt wie ein verfrühter Aprilscherz, doch die Meldung verbreitet sich wie ein Lauffeuer und ist wahr: Facebook hat den bekannten Virtual-Reality-Spezialisten Oculus VR gekauft. Völlig überraschend hat das soziale Netzwerk nun den nächsten Großeinkauf getätigt und für das Unternehmen rund 2 Milliarden US-Dollar auf den Tisch gelegt. Derweil betont Mark Zuckerberg, dass es eine Mission von Facebook sei, die Welt den Menschen zu öffnen - mit der Oculus Rift ist man laut eigenen Angaben auf dem besten Weg.


Quelle: Eteknix

Facebook sorgt abseits von Nvidias neuer Titan Z oder weiteren Neuvorstellungen für eine der überraschendsten Momente in den letzten Wochen: Nach Whatsapp übernimmt das soziale Netzwerk nun den Virtual-Reality-Spezialisten Oculus VR. Das Unternehmen hat bereits mit zahlreichen Projekten auf sich Aufmerksam gemacht und segelt nun unter Facebooks Flagge. Entsprechende finanzielle Hilfe ist dem Entwicklerteam hinter Oculus VR somit sicher. Mark Zuckerberg und sein Team haben für die Firma zwei Milliarden US-Dollar auf den Tisch gelegt. Davon werden 400 Millionen direkt in Bar ausgezahlt, der Rest wird mit hauseigenen Unternehmensanteilen beglichen. Der Facebook-CEO sieht Oculus VR als eine neue Form der Kommunikation und möchte mit dem Know-How unter dem eigenen Dach für ein noch besseres Erlebnis sorgen, Menschen verbinden und ganz besondere Momente mit den Liebsten ermöglichen.

Der CEO von Oculus VR (Brendan Iribe) ist selbst auch erfreut mit Facebook zusammen in Zukunft höchsten Ansprüchen gerecht zu werden. Ihm zufolge wird Virtual Reality in der nächsten Zeit besonders von den sozialen Erlebnissen beeinflusst werden, bei denen insbesondere die zwischenmenschlichen Kontakte eine große Rolle spielen. Hier kommt die hauseigene Technik ins Spiel, die das Ganze auf eine neue Ebene bringt. Weiterhin soll die Eigenentwicklung Oculus Rift für kommende Spiele optimiert werden - nun aber mit einem namhaften Partner, der was das Finanzielle angeht, mehr als genug für großartige Projekte ausgeben kann. Mark Zuckerberg ist schließlich der Meinung, dass der Deal genau das Richtige für Facebook ist.

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