Windows 7 ist nächstes Jahr am Ende

Das wohl beliebteste Betriebssystem Microsoft wird heute in einem Jahr sein Ende finden: Der erweiterte Support wird im Jahre 2020 nach knapp 10 Jahren Unterstützung auslaufen. Kritische Sicherheitsupdates gibt es von da an nur für zahlende Unternehmen.


Im nächsten Jahr zieht Microsoft den Stecker für Windows 7: In genau einem Jahr wird der erweiterte Support für das populäre Betriebssystem der Redmonder eingestellt. Allerdings nutzen nach wie vor - und wohl auch nach offiziellen Support-Ende - weiterhin viele Nutzer Windows 7, womit sich das Ganze wie auch beim beliebten Vorgänger Windows XP wiederholt: Aktuell liegt Windows 7 bei einem Marktanteil von etwa 40 Prozent. Im Jahre 2014 hatte Windows XP zum Support-Ende einen ähnlich hohen Marktanteil.

Auch wenn Microsoft viel unternimmt, um das aktuellste Betriebssystem an den Mann zu bringen, dürfte sich in absehbarer Zeit nicht viel ändern. Als Beispiel der Bemühungen des Unternehmens sei an dieser Stelle das kostenlose Upgrade auf Windows 10 genannt, das Nutzer von Windows 7 ein Jahr lang in Anspruch nehmen konnten. Was für Endkunden einfach ist, ist für größere Unternehmen mit stark verzweigten Software-Strukturen deutlich schwieriger. Aus diesem Grund bietet Microsoft gegen Bezahlung weiterhin Updates für Windows 7 an. Voraussetzung ist abseits des Entgeltes außerdem ein Migrationsplan, der künftige Umstrukturierungspläne der Unternehmen aufzeigen muss. So oder so müssen Nutzer mit aktueller Hardware zwingend Windows 10 nutzen, wenn es denn ein Betriebssystem aus dem Hause Microsoft sein muss, da aktuelle Hardware oftmals nur über Umwege zur Zusammenarbeit mit Windows 7 gezwungen werden muss. Dazu kommen unter Umständen auch Probleme mit weiteren Funktionen, die man mit der aktuellsten Software nicht hätte. Wer auf Nummer Sicher gehen will wählt daher Windows 10: Denn nur für diese Version gibt es auch von Microsoft direkt Microcode-Updates gegen die Sicherheitslüchen Meltdown und Spectre. 

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