Windows 10: Erstere größere Probleme

Windows 10 ist in aller Munde und Microsoft bemühte sich durch viele Beta-Phasen Windows 10 möglichst fehlerfrei in den Handel zu bringen. Nun schlich sich aber ein signifikanter Fehler in die finale Version ein, den man aber bereits vor Release erkannte.


Quelle: Microsoft-Community

Das neue Betriebssystem Windows 10 ist seit gestern erhältlich und kostenlos erwerbbar für alle privaten Anwender von Windows 7 und Windows 8. Wie jeder Softwarte-Entwickler, wünscht sich auch Microsoft natürlch einen fehlerfreien Start. In Anbetracht der vielen Beta-Phasen im Vorfeld auch gar nicht so unwahrscheinlich, dennoch kam es etwas anders: Ein relativ grober Fehler schlich sich in die finale Version ein. Wenn die Liste aller installierten Programme beziehungsweise Apps mehr als 512 Einträge beherbergt, berücksichtigt Windows 10 weitere Einträge nicht mehr, sprich das Betriebssystem vergisst diese. Aufgerufen werden könne die Programme dann nur noch manuell über den Explorer.

Der Fehler kann derzeit noch nicht behoben werden, so dass Nutzer zunächst möglichst unter der Anzahl von 512 Applikationen verweilen sollten. Auch der etwa 500 Megabyte große Day-1-Patch ändert daran nichts. Bis dahin muss man wohl oder übel auf ein Update seitens Microsoft warten. Der Fehler selbst schlich sich vermutlich aufgrund des hohen Drucks ein, eine Release-Verschiebung aufgrund einer Bagatelle hinzunhemen. Vermeiden können hätte man den Fehler in jedem Fall, da er im Vorfeld schon bekannt war.

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