Nexus 7: Google präsentiert runderneuerten Kassenschlager mit Android 4.3

Wie erwartet hat Google im Rahmen des hauseigenen Events in San Francisco am gestrigen Mittwoch die zweite Generation des Tablet-Kassenschlagers in Zusammenarbeit mit Asus der versammelten Fachpresse vorgeführt. Die Kernmerkmale des Nexus 7 (2013) sind insbesondere eine neue Android-Version mit der Nummer 4.3 sowie die performante Hardware, die zum vergleichsweise kleinen Preis einen neuen Besitzer finden werden.


Quelle: Google

Nach den vielen Gerüchten und Leaks hat Google nun offiziell das neue Nexus 7 vorgestellt. Weiterhin kommt der Namensgebung entsprechend ein sieben Zoll großes Display zum Einsatz, dessen Auflösung auf, für ein derart großes Display, noch nie dagewesene 1920x1.200 Pixeln ansteigt und somit eine Pixeldichte von 323 ppi vorweist. Damit bei der gestochen scharfen Darstellung der Bildschirminhalte keine Ruckler auftreten, verbaut Asus einen potenten Snapdragon S4 Pro SoC von Qualcomm, der mit 1,5 Gigahertz rechnet und eine Adreno-320-GPU zur Seite steht. Genügend Zwischenspeicher für offene Apps und kurze Ladezeiten sind überdies dank des auf zwei Gigabyte verdoppelten Arbeitsspeicher gegeben. Laut eigenen Angaben soll das im neuen Nexus 7 verbaute Hardware-Paket in Sachen Prozessorleistung rund 1,8 Mal vor dem Ahnen liegen, während die GPU-Performance im Vergleich zum damals verbauten Tegra 3 von Nvidia angeblich sogar vier Mal höher ausfallen soll. Die gesamte Hardware soll dennoch in einem schmaleren sowie sichtlich dünneren Gehäuse verbaut sein, dessen Rückseite erneut ein gummi-artiges Finish mit sich bringt und so besonders griffig ist.

Anschlussseitig sind alle nötigen Konnektoren vorhanden: Der Nutzer kann selbstverständlich auf einen 3,5-Millimeter-Headset-Buchse sowie auf einen Micro-USB zugreifen. Kabellose Empfangsstandards wie Bluetooth 4.0, NFC und Wlan gehören ebenfalls zu einer der Kernmerkmale des neuen Nexus 7. Ferner plant Google in den kommenden Wochen vorerst in den Staaten eine Version mit 3G und LTE-Unterstützung zu launchen. Ansonsten möchte der Suchmaschinenbetreiber in Zusammenarbeit mit Asus den Besitzern ein mit dem hauseigenen Tablet noch nie dagewesenes Nutzererlebnis bieten: Dafür werden Stereo-Lautsprecher für virtuellen Surround-Sound verbaut, während erstmals eine 5 Megapixel-Kamera an der Gehäuserückseite implementiert wurde. Natürlich können mit einer 1,2 Megapixel auflösenden Frontcam Videogespräche und Hangovers geführt werden. Das Gerät wird schließlich von einem fest verbauten Akku mit einer nicht näher genannten Kapazität rund neun bis zehn Stunden ohne externe Stromzufuhr auskommen können.

Wie für ein brandneues Googles-Gerät üblich, wird das Nexus 7 (2013) das erste, offiziell verfügbare Gerät mit einer werksseitigen Android-Version mit der Nummer 4.3 erhältlich sein und kommt daher mit einigen Neuerungen und Performance-Optimierungen mit sich. Weiterhin soll das Vorzeige-Tablet im 7-Zoll-Format zum Kampfreis über die Ladentheke vom Play-Store oder den teilnehmenden Retailern wandern: Am 30. Juli soll das Gerät in vorerst drei Varianten angeboten werden. Das günstige Modell hat einen internen Speicherplatz von 16 Gigabyte, stellt eine Verbindung lediglich über Wlan mit dem Internet her und soll für günstige 229 US-Dollar einen neuen Besitzer finden. Der Ableger mit verdoppeltem Speicherplatz kostet 269 Euro, während ein zum 32 Gigabyte-Modell zusätzliches LTE-Modul mit 3G-Support einen Aufpreis von etwa 80 US-Dollar ausmacht, sodass letzteres 349 US-Dollar kosten wird. Erfahrungsgemäß sind die Preise eins zu eins in den Euro übertragbar, jedoch hat Google selbst keine Preise für den deutschen Markt angegeben.

Bei Amazon sind Tablets von Google erhältlich.

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