Microsoft geht gegen Crypto-Trojaner in die Offensive

Nachdem in jüngster Vergangenheit zwei größere Fälle von Crypto-Trojanern bekannt wurden, reagiert man bei Microsoft und rüstet in Windows 10 entsprechende Schutzmaßnahmen nach.


Quelle: Bit-Tech

Nach "WannaCry" im Mai und dem jüngst in Umlauf geratenen "PetrWrap" sind natürlich viele Benutzer nervös, was die Sicherheit ihres Betriebssystems betrifft. Dies setzte Softwareriesen Microsoft unter Druck und man hat nun reagiert: Für Beta-Tester ist im Windows 10 Build 16232 eine neue Ordnerverwaltung möglich. Per Windows Defender soll es zukünftig möglich sein, wichtige Ordner zu bestimmen und bei diesen dann nur ausgewählten Programmen Schreibrechte zu gewähren.

Wichtige Ordner wie System32 sind bereits von Beginn an in der Liste und müssen vom Benutzer nicht zusätzlich hinzugefügt werden. Freigabe gibt es ebenfalls für Apps, die aus dem App-Store von Windows heruntergeladen wurden, denn die Dateien auf den Servern sind in der Regel nicht infiziert.
Noch sind diese Neuerungen in der Beta-Phase und es werden noch einige Bugs gefixt werden müssen, bis man das Update für Alle bereitstellt. Von Microsoft wurde bislang nur bestätigt, dass der Patch "später in diesem Jahr" erscheinen wird, ein genaues Datum dafür wurde bislang nicht erwähnt.

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