Google und LG zeigen VR-Display mit 1443ppi und 120Hz

Auf der Fachmesse Display Week 2018 in den USA haben Google und LGs Display-Sparte ein neues Virtual-Reality-Panel vorgestellt, welches erheblich leistungsfähiger ist als derzeitige Modelle und drei mal so hoch auflöst wie die derzeitige Vive und Rift.


Quelle: 9to5Google

Das größte Manko bei bisherigen VR-Headsets ist derzeit noch die Immersion, die von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst wird - zwei davon sind die Auflösung und die Bildwiederholungsrate. Ein neu gezeigtes Modell auf der Display Week löst mit 3840 x 4800 Pixeln bei 4,3 Zoll auf und bietet damit eine Pixeldichte von 1443 ppi bei einer Wiederholfrequenz von 120 Hertz und einem Sichtfeld von 120 x 96 Grad. Das wäre eine massive Verbesserung gegenüber aktuellen Modellen, die momentan erhältlich sind.

In einem Forschungsdokument von Google heißt es, dass man eine Auflösung von mindestens 9000 x 9000 Bildpunkten auf 160 x 150 Grad Sichtfeld erreichen muss, um an die Grenzen des menschlichen Sichtvermögens zu kommen. Um dieses Ziel effizienter zu erreichen, könne man das Display so einsetzen, dass nur ein kleiner Teil im Panel scharf dargestellt wird - nämlich den, auf den sich der Nutzer gerade fokussiert.

Vorgesehen ist das auf der Messe gezeigte Modell für den Einsatz in mobilen Anwendungen, wobei hier wohl aus Performance-Gründen noch nicht mit der vollen Bildwiederholrate gearbeitet werden kann. Aber auch für Fans von stationären VR-Brillen verspricht das Team eine Brille, die mindestens 10 mal so gut ist wie aktuelle Headsets. Man werde "damit nicht fertig sein, bis man sich die virtuelle Realität komplett real anfühlt".

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