Wearable Smartphone: Nubia zeigt das Alpha

Nicht nur Samsung oder Huawei zeigen neuartige Geräte, sondern auch Nubia, ein Unternehmen das eins unter ZTE firmierte. Interessant ist das Gerät dabei in vielerlei Hinsicht: Das Display ist gebogen und das Wearable wird wie eine Uhr am Handgelenk getragen - bietet aber gleichzeitig sämtliche Features eines Smartphones.


Auf dem Mobile World Congress bekommen auch andere Hersteller mit Nischenprodukten ihre verdiente Aufmerksamkeit. So auch Nubia mit dem Alpha. Das Gerät soll als Wearable, welches ums Handgelenk gelegt wird sämtliche Funktionen eines Smartphones in Form eines Smartwatches mitbringen. Das hört sich zunächst etwas schräg an, doch die Aufmachung des Konzepts ist interessant. Genutzt wird ein stark gebogenes OLED-Display des Herstellers Visionox das sich auf eine Länge von rund 10 Zentimern ums Handgelenk wickelt. Ein neuer Spitzenwert für ein smartes Gerät, das am Handgelenk getragen wird. Abseits des interessanten Aufbau soll das Alpha alles bieten, was man unterwegs benötigt - das Smartphone kann also Zuhause bleiben. Dazu zählen Bluetooth, Wlan sowie eine eSIM-Funktionalität. Fitness-Features wie ein Herzfrequenzmesser sind ebenfalls inklusive.

Eine Kamera ist natürlich mit an Bord. Das Nubia Alpha bringt einen 5 Megapixel-Sensor seitlich am Gehäuse mit, fällt aber gerade deshalb recht klobig aus. Unter der Haube sorgt Qualcomms Wearable-Plattform Snapdragon Wear 2100 zusammen mit 1 GB RAM für den Antrieb, was deutlich mehr ist, als andere Smartwatches an Hardware mitbringen. Dazu gibt es 8 GB an internem Speicher und einen 500 mAh Akku, der laut Hersteller ein bis zwei Tage "reguläre" Nutzung ermöglich. Was man sich genau darunter vorstellen darf, ließ Nubia offen. Eingangs erwähnt wurde, dass es sich hierbei um ein Konzept handelt. Eigentlich ist es keines mehr, denn Nubia bereitet die Markteinführung zu Preisen ab 449 Euro in Europa vor. So viel kostet das Alpha in der Bluetooth-Ausführung. Mit zusätzlichem Mobilfunkmodul und eSim-Support will Nubia etwa 549 Euro zum Start aufrufen.

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