Vivo Nex im Teardown mit mehreren Überraschungen

Das Vivo Nex kommt als Highend-Smartphone mit vielerlei interessanten Features daher. Der Reperaturdienstleister MyFixGuide hat das Gerät nun auseinandergenommen und auch im Inneren nennenswerte Informationen vorgefunden.


Quelle: MyFixGuide

Diesmal war es nicht wie so oft iFixit, sondern MyFixGuide, welches das neue Vivo Nex im Teardown auseinander gebaut hat. Und tatsächlich wartete im Inneren ein recht ungewöhnlicher Aufbau für ein Smartphone. Wie immer öffnete man das Gerät zunächst einmal durch Erhitzen der Rückseite - gelöst hat sich aber anschließend nicht das hintere Teil, sondern das Display. Stattdessen musste mit einem Messer nachgeholfen werden, um das Gerät hintenherum öffnen zu können.

Erinnern wir uns zurück: Das Vivo Nex besitzt unter anderem einen InDisplay-Fingerscanner, eine ausfahrbahre Selfie-Kamera und ein Sound-emittierendes Display. Interessanterweise setzt Vivo beim Fingerscanner auf ein anderes Modell als noch beim X21 UD. So kann das Nex insgesamt das halbe Display zum Erkennen des Fingers nutzen. Bei der ausfahrbaren Kamera wird ein kleiner Schrittmotor in Kombination mit einer Sprungfeder genutzt, um die Hardware beim Ausfahren möglichst wenig zu beanspruchen. Wie lange dieser Mechanismus halten wird, lässt sich derzeit aber schwer sagen - laut Hersteller sind es 50.000 Mal. Das Display verfügt indes über einen Linearvibrator, um Sound zu generieren - ähnlich wie das Xiaomi Mi Mix.

Zuletzt noch eine Info zum Preis: Laut MyFixGuide sind die Komponenten zusammengerechnet merklich teurer als bei gewöhnlichen Oberklasse-Smartphones. Wie immer gibt Vivo den Preis an die Konsumenten weiter, in diesem Fall ist dies aber zumindest teilweise berechtigt. Das Vivo Nex ist aktuell ab rund 700 Euro erhältlich.

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