Teardown: HTC One nahezu irreparabel

Kaum ein neues High-End-Gerät entkommt den Jungs von . So auch das Smartphone-Flaggschiff One des taiwanesischen Herstellers HTC, das die Experten vergebens versucht haben, ohne Beschädigungen zu öffnen. Das robuste Mobiltelefon kann zwar viel einstecken, ist allerdings nahezu irreparabel, weshalb selbiges die bisher schlechteste Note überhaupt hinsichtlich der Reparaturfähigkeit erhält.


Quelle: iFixit

Mit dem One hat HTC das wohl am besten verarbeitete Android-Smartphone auf den Markt gebracht. Es ist, wie der Falltest der Blogger von Android-Authority zeigt, äußerst robust und punktet nicht zuletzt dank des hochwertigen Aluminium-Unibodys mit einer ausgezeichneten Haptik. Allerdings haben diese Vorzüge laut iFixit, einen entscheidenden Haken: Den Experten zufolge ist es nahezu unmöglich das One bei einem Defekt ordnungsgemäß zu reparieren. Alleine schon das Öffnen des Alu-Gehäuses sei eine Aufgabe, die ohne eine Beschädigung kaum möglich ist. Daher ist selbst der Wechsel eines gebrochenen Displays nicht ohne Weiteres zu schaffen. Auch der direkt unter dem PCB festgeklebte Akku ist im Schadensfall nicht so einfach zu ersetzen. Ferner sind weitere Schlüsselkomponenten unter Kupferabdeckungen versteckt, die zum einen für eine Erdung sorgen und zum anderen die entstehende Wärme abführen, jedoch den Ausbau der besagten Hardware deutlich erschweren.

Demzufolge hat das, normalerweise in wenigen Minuten erledigte, Öffnen des schraubenlosen Chassis sowie das Trennen der Vorder- und Rückseite eine halbe Stunde in Anspruch genommen, ehe die Experten freien Blick auf die verbaute Hardware hatten. Alles in Allem erhält das HTC One deshalb die bisher schlechteste Reparaturfähigkeits-Punktzahl, die jemals von iFixit vergeben wurde. 

Bei Amazon ist das HTC One erhältlich.

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