Smartphone-Verkäufe: Huawei zieht erneut an Apple vorbei

Zwischenzeitlich konnte Apple den Marktforschern von IDC zufolge Huawei bei den weltweiten Smartphone-Absatzzahlen überholen, um nun im ersten Quartal erneut die Chinesen vorbeiziehen zu lassen. Interessant ist außerdem, dass von den fünf größten Herstellern lediglich zwei, und zwar chinesische Unternehmen, ein Wachstum vorweisen können.


Die Marktforscher von IDC haben die weltweiten Smartphone-Absatzzahlen aktualisiert und nennen als aktuellen Spitzenreiter weiterhin Samsung, wobei Huawei nun erneut an Apple vorbeigezogen ist und damit momentan hinter den Sudkoreanern ist. Insgesamt konnten im vergangenen Quartal 310,8 Millionen Einheiten verkauft werden, was einen Rückgang von 6,6 Prozent entspricht. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es entsprechend 332,7 Millionen verkaufte Smartphones. Aufgeteilt auf die Hersteller fällt mit 23,1 Prozent knapp ein Viertel aller Geräte auf das Samsung-Konto (71,9 Millionen Smartphones), was ein Minus von 8,1 Prozent bedeutet. Huawei folgt mit 59,1 Millionen Geräten und einem Anteil 19 Prozent. Die Wachstumsrate bei den Chinesen ist dabei bemerkenswert: 50,3 Prozent konnte man verglichen mit dem identischen Quartal im Vorjahr zulegen, als man gerade mal 39,3 Millionen Geräte verkaufen konnte. Das sind etwa 11,8 Prozent.

Apple als die aktuelle Nummer Drei musste einen Rückgang von satten 30,2 Prozent hinnehmen und verkaufte statt 52,2 Millionen "nur" 36,4 Millionen Smartphones. In Marktanteilen ausgedrückt sind es so aktuell 11,7 Prozent (statt ehemals 15,7 Prozent. Mit der Nummer Vier kommt das nächste chinesische Unternehmen Xiaomi mit 25 Millionen Geräten und einem leichten Rückgang von 8,4 auf 8,0 Prozent. Die Top 5 schließt mit dem neuen Aufsteiger Vivo ab, ebenfalls ein Hersteller aus China, der nun einen Marktanteil von 7,5 Prozent oder 23,2 Millionen Geräte hat. Im Anschluss daran steht Oppo (China) mit 7,4 Prozent Marktanteil, respektive 23,1 Millionen verkauften Geräten. Unter Sonstige fallen alle weitere Hersteller, welche im Kollektiv ordentlich Federn gelassen haben: Mit einem Rückgang von 21,5 Prozent haben die weiteren Hersteller 72,1 Millionen (1. Quartal 2019), statt 91,9 Millionen (1. Quartal 2018) Smartphones an den Mann bringen können.

Quelle: IDC

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