Samsung Galaxy Note 9 im Teardown wieder eine klebrige Angelegenheit

In den vergangenen Jahren hat sich Samsung nicht gerade mit Ruhm bekleckert, wenn es um die Reparaturfreundlichenkeit der Note-Geräte geht. Laut iFixit hat sich auch beim Galaxy Note 9 nichts daran geändert.


Quelle: iFixit

Im Galaxy Note 9 hat Samsung nach eigenen Angaben alles auf eine möglichst hohe Performance gesetzt, weshalb ein Snapdragon 845 oder ein Exynos-Pendant aus einer Produktion mit bis zu 8GB Arbeitsspeicher verbaut ist. Die Reparaturdienstleister von iFixit konnten im Inneren einen vergleichsweise großen Kühlkörper finden. Das zeigt, dass es Samsung mit der Leistungsfähigkeit offenbar ernst meint, schließlich bedeutet eine bessere Kühlung auch potenziell mehr Performance. 

Einen faden Beigeschmack hinterließ aber wieder einmal der erhöhte Einsatz von Klebstoff bei vielen Einzelkomponenten. Besonders der Akku sei mit viel Kleber befestigt, was einen Wechsel deutlich erschwere. Bis zum Galaxy Note 4 war die Rückseite und damit auch der Akku komplett ohne Werkzeuge wechselbar. Immerhin konnte iFixit aber bestätigen, dass die Stromkapazität deutlich gestiegen ist: Der Akku fasst 4000 mAh bei 15,4 Wh, beim Note 8 waren es nur 12,71 Wh. Wegen des Einsatzes von viel Kleber bekommt das Galaxy Note 9 aber letztendlich nur 4 von maximal 10 Punkten beim Reparatur-Rating.

Karim Ammour

Datum:
29.08.2018 | 09:43
Rubrik:
smartphones
Tags:
android galaxy ifixit note phablet samsung

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