Samsung-Chef bereut überhasteten Launch des Galaxy Fold

Samsung wollte mit dem Galaxy Fold als Sieger im Wettstreit um das erste Falt-Smartphone ausgehen, hatte sich mit dem Launch aber viele Fehltritte geleistet. Das bereut nun auch Samsungs CEO DJ Koh.


Nachdem sich der Marktstart des Galaxy Fold zu einem Fiasko entwickelte, musste Samsung sein erstes Falt-Smartphone vorerst absagen - und den Launch erst mal auf unbestimmte Zeit verschieben. Samsung-CEO DJ Koh hat sich in in einer Medienveranstaltung in Südkorea nun noch einmal genauer zu den Gründen geäußert, warum man sich einen solchen Fehlschlag leistete.


"Es war peinlich. Ich habe es durchgedrückt (das Galaxy Fold), bevor es bereit war", sagte Koh unter Verweis auf den immensen Druck, noch vor der Konkurrenz - speziell Huawei - ein faltbares Smartphone auf den Markt zu bringen. Er merkte aber an, dass man sich schon wieder im "Recovery-Modus" befinde.

Aktuell teste man 2000 Einheiten das Galaxy Fold in "jederlei Hinsicht", um mögliche Probleme wie vor einigen Monaten komplett auszuschließen. Damals gingen viele Fold-Geräte bei ausgewählten Testpersonen scheinbar ohne Grund kaputt, besonders das fragile OLED-Display entpuppte sich dabei als große Schwachstelle. Samsung scheint aber aus den Fehlern gelernt zu haben, jedoch wollte sich Koh nicht zu einem möglichen Relaunch-Termin äußern. Übrigens: Auch Huawei hat den Marktstart seines faltbaren Mate X von Juni auf September 2019 verschoben.

Quelle: Independent

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