Huawei bringt verspätet das Ascend P1

Mit mehr als drei Monaten Verspätung bringt Huawei eines der dünnsten Smartphones, die es aktuell auf dem Markt gibt in Deutschland auf den Markt - das Ascend P1. Das noch dünnere Ascend P1 S wird Huawei entgegen bisherigen Aussagen aus Kostengründen doch nicht in Deutschland eingeführt.


Quelle: Huawei

Das von einem deutschen Designer entwickelte Ascend P1, welches nur 7,7 Millimeter dick ist, besitzt einen 4,3 Zoll großen Super-Amoled-Touchscreen, der mit 960 x 540 Pixeln auflöst. Gegen Beschädigungen am Display soll das schon von HTC und Samsung genutzte Corning Gorilla-Glas schützen. Nutzern, die viel und gerne fotografieren oder kurze Filme drehen, sollen mit einer 8-Megapixel-Kamera bedient werden, die mit Autofokus sowie LED-Licht ausgestattet ist und in 1.080p aufnehmen kann. Auch der Videotelefonie steht aufgrund der 1,3-Megapixel-Frontkamera nichts im Wege.

Genug Power soll der mit 1,5 Gigahertz getaktete Dual-Core-Prozessor, der aus zwei Cortex A9 Kernen von ARM besteht,  im Zusammenspiel mit einen Gigabyte Arbeitsspeicher bereitstellen. Der interne Speicher ist vier Gigabyte groß und kann mit bis zu 32 Gigabyte großen MicroSD-Karten erweitert werden. Wie eine Vielzahl anderer Smartphones, deckt auch das P1 alle UMTS-Frequenzen und GSM-Netze ab. Auch gibt es GPRS, EDGE und HSDPA mit bis zu 21 Mbit/s. WLAN 802.11b/g/n und Bluetooth 3.0 sind auch an Bord. Mit GPS, UKW-Radio, DLNA und 3,5-Millimerter-Klinkebuchse wird das Gesamtpaket abgerundet.

Googles Android 4.0 wird von Huawei verwendet. Angaben, ob das Gerät auf Android Jelly Bean (4.1) aktualisiert wird stehen noch aus. Der festverbaute Akku ist laut Huawei 1670 mAh groß und hällt im Bereitschaftsmodus bis zu 18 Tage lang.

Das Smartphone wird ab diesem Monat für rund 450 Euro auf den Markt gebracht. 

Anzeige