HTC zeigt das U12+: High-End-Androide mit transparentem Gehäuse

Wirklich große Überraschungen hat HTC der Nutzerschaft nicht bereithalten können. Im Vorfeld sind bereits zum aktuellen Flaggschiff-Modell der Taiwanesen durch Leaks viele Infos an die Öffentlichkeit geraten. Wie erwartet bringt so HTC mit dem U12+ am heutigen Tage das eigene 2018-Spitzenmodell ohne Notch und mit aktuellster Top-Hardware.


Quelle: HTC

Auf U11 folgt das U12+. Das diesjährige Topmodell von HTC bekommt den Snapdragon 845 unter die Haube sowie sechs Gigabyte Arbeitsspeicher spendiert. Der interne Speicherplatz ist mit 64GB durchschnittlich bemessen, ist aber dank Micro-SD-Karteneinschub erweiterbar. In ausgewählten Märkten gibt es auch eine Variante mi 128GB Speicher. Wie Samsung auch verzichtet HTC auf eine Display-Kerbe am oberen Rand (Notch). Aus diesem Grund hat die Bildausgabe ein Format von 18:9 und eine Auflösung von 1.440 x 2.880 Pixeln bei einer Diagonale von 6,0 Zoll. Unterstützt werden HDR und die Farbbräume DCI-P3 und sRGB. Vorzeigbar ist aber nicht die Hardware - die eigentliche Show macht das Gehäuse: Es besteht aus Glas, die Formsprache folgt dem Liquid-Crytal-Design - ist allerdings bei einer Variante des U12+ sogar transparent. HTC nennt das "Translucent Blue". Alternativ gibt es neben Ceramic Black und Flame Red zwei weitere Farbvarianten, die je nach Lichteinfall in leicht anderer Farbe schimmern. Wie üblich ist das Gehäuse gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt. Geladen wird der 3.500 mAh große Akku des U12 Plus über USB 3.1-Typ-C.

Viel Aufmerksamkeit widmet HTC der Kamera: Erstmals kommt bei einem Spitzenmodell eine Dual-Kamera zum Einsatz - und das gleich doppelt. Sowohl Vorder- als auch Rückseite sind mit zwei Objektiven verziert. Doch zuerst die beiden Hauptkameras: Laut Hersteller ist das Gespann mit 103-DxOMark-Punkten die aktuell best bewertete Dual-Kamera. Mit 12 Megapixeln bleibt die Auflösung gleich, 15 Prozent mehr Licht sollen aber zusätzlich aufgenommen werden. Die Blende ist mit f/1.75 konkurrenzfähig. Mit an Bord ist außerdem ein optischer Bildstabilisator, der besonders wackelfreie Videos selbst in 4K und 60Hz oder Full-HD mit 120Hz ermöglicht. Die Sekundärkamera an der Rückseite ist als Teleobjektiv zu sehen - doppelter Zoom ohne Verluste sind möglich, die Auflösung mi 16 Megapixeln liegt etwas höher. Mit f/2.6 ist die Blende nicht ganz so lichtstark. Neu ist das aktuell bei wenig Smartphones vorhandene Dual-Kamera-Setup an der Front: Zwei Sensoren mit jeweils 8 Megapixel und einer Blende von f/2.0 sollen für ordentliche Aufnahmen, selbst unter schlechten Lichtbedingungen sorgen.

HTC schickt das U12+ in den nächsten Wochen zum Preis von 799 Euro in den Handel. Hierzulande ist zunächst die Variante 6GB/64GB erhätlich.

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