Asus Zenfone 6: Neues Flaggschiff mit klappbarer Kamera vorgestellt

Um ihre neuesten Smartphones möglichst randlos und ohne Notch zu gestalten, lassen sich die Hersteller immer wieder interessante Lösungen einfallen. Asus setzt bei seinem neuen Topmodell auf eine "Flip-Kamera".


Nur kurz nach der Präsentation des nahezu randlosen OnePlus 7 Pro hat Asus sein neuestes Zenphone vorgestellt, welches der OnePlus-Konkurrenz erstaunlich ähnelt und ebenfalls (fast) ohne Ränder auskommt. Um das notch-freie Design zu realisieren, hat Asus auf die Frontkamera verzichtet und stattdessen die Dual-Rückkamera unklappbar gemacht. Sie lässt sich mithilfe intergierter Motoren um bis 180 Grad umdrehen und soll neben Weitwinkel-Fotos auch besonders gute Panorama-Aufnahmen sowie 4K/60-Videos machen. Die Auflösung der Sensoren beträgt 48 Megapixel für den Hauptsensor respektive 13 Megapixel für den Zweitsensor.


Abseits der Kamera bekommt des Zenfone 6 typische Oberklasse-Hardware spendiert: Snapdragon 855, 6GB oder 8GB RAM und maximal 256GB Speicher. Der FullHD+-AMOLED-Bildschirm ist indes 6,4 Zoll groß und verspricht mit 600 nits eine besonders hohe Leuchtstärke. Einen In-Display-Fingerscanner gibt es hier allerdings nicht, stattdessen ist ein klassischer Sensor auf der Rückseite verbaut. Besser als viele Highend-Konkurrenten macht es Asus beim Kartenslot, denn das Zenfone nimmt im Triple-Schacht bis zu zwei Sim-Karton und eine microSD-Karte auf. Zudem ist der Akku mit 5000 mAh ungewöhnlich groß und es gibt einen 3,5-mm-Klinkenstecker, auf den inzwischen vielerseits ganz verzichtet wird.

In Europa ist das Zenfone 6 in drei Varianten erhältlich: Mit 6GB/64GB für 499 Euro, mit 6GB/128GB für 559 Euro und 8GB/256GB für 599 Euro. Damit erscheint das Gerät unabhängig von der Speichergröße relativ günstig im Vergleich zu anderen, aktuellen Android-Flaggschiffen zum Marktstart.

Anzeige