Apple: "Nasses iPhone 7 erst nach 5 Stunden aufladen"

Als neues Feature bringt das iPhone 7 eine IP67-Zertifizierung gegen Wasser und Staub mit. Gegen etwaige Schäden durch Flüssigkeiten will Apple jedoch keine Garantie geben. Zudem sollen Nutzer das nasse Gerät erst für fünf Stunden trocknen lassen, bevor es wieder aufgeladen werden kann.


Quelle: Softpedia

Obwohl der lang ersehnte Wasser- und Staubschutz beim neuen iPhone endlich implementiert wurde, rät Apple nach wie vor davon ab, das Gerät in den Kontakt mit jeglichen Flüssigkeiten zu bringen. In einem offiziellen Dokument hat der Hersteller den Nutzern auch spezielle Hinweise zum richtigen Umgang gegeben, obwohl das iPhone diversen Tests zufolge problemlos unter Wasser getaucht werden kann. So sollen Nutzer grundsätzlich davon absehen, das Gerät zum Schwimmen oder in Badezimmer mitzunehmen und insbesondere darauf achten, dass kein Spritzwasser auf das Gerät zukommt, etwas beim Duschen oder bei Freizeitaktivitäten wie Wasser-Ski-Fahren. Zudem sei die Nutzung in einer Sauna oder ähnlichen Umgebungen sowie grundsätzlich bei sehr hohen oder niedrigen Temperaturen untersagt. Zuletzt wird noch obligatorisch vor Stößen aller Art sowie unerlaubten mechanischen Änderungen gewarnt, welche bei Apple ohnehin äußerst unbeliebt sind.

Ein weiterer, konkreter Hinweis von Apple zu dieser Thematik besagt, dass das iPhone 7 nach einem Wasserkontakt sofort von allen angeschlossenen Kabeln getrennt werden muss. Innerhalb von mindestens fünf Stunden solle das Gerät dann nicht aufgeladen werden, da es ansonsten "unwiderruflich beschädigt" werden kann. Sollte durch die Nässe der Lautsprecher verzerrt klingen, soll der Nutzer des Gerät für einige Zeit mit dem Display nach oben auf einen trockenen Untergrund legen. Offiziell bietet Apple aber ohnehin keine Gewährleistung für daraus resultierende Schäden, weshalb Nutzern auch grundsätzlich zur vorsichtigem Umgang mit dem Apple-Gerät geraten sei.

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