Sockel LGA 1200, Z470 und zehn Kerne: Gerüchte rund um Intels neue Mittelklasse

Bis zur Computex ist es nicht mehr lang: Erwartet werden nicht nur neue Mittelklasse-CPUs von Intel, sondern auch gleich eine ganz neue Plattform mit Chipsätzen der 400-Serie. Bestätigt wurden zumindest die Namen und auch der Sockel für die neuen Chips: Der LGA1200 kommt, die Kompatibilität ist nicht mehr mit älteren CPUs gewährleistet. Das zeigen teilweise Einträge im jüngsten Intel-Treiber, die der japanische Nutzer @momomo_us auf Twitter geteilt hat.


Es gibt viel Neues im nächsten Monat. Zumindest deuten das die jüngsten Gerüchte an, die dank eines offiziellen Intel-Treibers auch noch bestätigt werden. Demnach nennen die Release-Notes vom Ende April direkt "Intel 400 Series Chipset Family" sowie "Intel 495 Chipset Family" beim Namen. So kommt die 400er-Serie als CometLakePCH-LP vor, während die 495er-Serie als IceLakePCH-LP ausgewiesen ist. Ice Lake soll deutlich später nach Comet Lake erscheinen. Zumindest soll letztere Generation schon bald als Core i-10000-Serie erscheinen und weiterhin auf 14nm basieren.


Als Sockel taucht indes immer öfter der LGA1200 auf, was mehr Pins mitbringt und so eine bessere Spannungsversorgung des kommenden 10-Kern-Flaggschiff der Comet Lake-Generation ermöglichen soll. Denn wie bereits erwähnt bleibt Intel weiterhin bei der 14nm-Fertigung, was zwangsläufig eine Erhöhung der TDP des Spitzenmodells nach sich zieht: Genannt werden momentan 125 Watt für die zehn Kerne, wohingegen dem Core i9-9900K mit seinen acht Kernen 95 Watt ausreichen. 

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