Samsung aktualisiert hauseigenen Octa-Core-SoC

Obwohl der erste Octa-Core-Prozessor für den Einsatz in Smartphones und Tablets von Samsung weitestgehend eher rar ist und in kaum Endgeräten Verwendung findet, bringt der südkoreanische Großkonzern die nächste Generation auf den Markt. Dabei soll die Massenproduktion des entsprechenden SoCs mit der Bezeichnung "Exynos 5 Octa 5420" im August anlaufen, sodass eine Implementierung in das kommende Galaxy Note 3 eher unwahrscheinlich ist.


Quelle: Samsung

Der erste Exynos-Octa-Core-Prozessor von Samsung hatte es durchaus schwer: Neben Produktionsschwierigkeiten sowie einer Performance, die durchaus hinter den Erwartungen blieb fand die entsprechende Recheneinheit ein überschaubares Marktdasein. Aus diesem Grund lässt das südkoreanische Unternehmen mit dem Exynos 5420 ein optimiertes Modell folgen, bei dem die Taktraten um 200 und 100 Megahertz steigen. So soll eine Leistungssteigerung von etwa 20 Prozent erreicht werden.

Eine Grundlegende Umstrukturierung erfolgt indes auch bei der Grafikeinheit: Samsung verzichtet auf eine Lösung in Form der PowerVR von Imagination Technologies und vertraut ab sofort auf die performantere Mali-T628 Einheit von ARM. Letztere gibt es in einer Ausführung mit bis zu acht Kernen, wohingegen Samsung sich einer Sechskern-Version bedient.

Nicht zuletzt kann der neue Octa-Core-SoC der Südkoreaner nun neben einer OpenGL ES 2.0 sowie OpenCL 1.1 auch eine DirectX 11-Unterstützung vorweisen. Zum Vergleich: Der Vorgänger Exynos 5410 beherrscht lediglich OpenGL 2.1, DirectX 9 sowie Open CL 1.1. Mit der Verwendung einer neuen Grafikeinheit soll zudem die Performance des 5420 um das Doppelte gestiegen sein. Im kommenden August soll die Massenproduktion des Exynos 5420 anlaufen, weshalb ein Einsatz im Note 3, welches zur diesjährigen IFA in Berlin erwartet wird, eher unwahrscheinlich ist. Der Vorgänger Exynos 5410 kam bisher lediglich im aktuellen Topmodell GT-I9500 zum Einsatz und das nur im entsprechenden Ableger für den Heimatmarkt.

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