Ryzen 3000: Mitteklasse mit 16 Kernen auf der AM4-Plattform im nächsten Jahr

Die zweite Ryzen-Generation für die Mittelklasse ist inzwischen am Markt angekommen. Nach wie vor erfreuen sich die Prozessoren von AMD großerBeliebtheit - und die nächste Generation soll wie üblich noch eine Schippe drauflegen. Schon jetzt wird gemutmaßt mit welcher Ausstattung die nächsten Zen-Chips für den AM4 kommen.


Quelle: Chiphell

Die Mikroarchitektur Zen 2 wird nächstes Jahr ihr Debüt feiern - doch schon jetzt, etwa ein halbes Jahr vorher geht es mit möglichen Ausstattungsmerkmalen in der Gerüchteküche los. Die kolportierten Ryzen 3000-Modelle sollen weiterhin die AM4-Plattform nutzen und mit 16 Kernen die Core-, respektive Thread-Anzahl in der Mittelklasse abermals hochschrauben. Die Leistungssteigerung pro Takt soll dabei um 10 bis 15 Prozent steigen, sodass sehenswerte Performance-Sprünge gerade wegen des fortschrittlichen 7nm-Fertigungsprozesses erreicht werden sollen. In die Welt gesetzt hat die Gerüchte ein User des Chiphell-Forums aus China, der schon damals mit der leistungsmäßigen Einordnung der RX Vega etwa ein halbes Jahr vor Release Recht behalten hat.

Auch Angaben zu weiteren Prozessoren finden sich im entsprechenden Beitrag. Dem Tippgeber zufolge bleibt zumindest die 2019-Threadripper-Gen bei 32 Kernen mit entsprechender Leistungssteigerung pro Takt, während die Server-Architektur Epyc mit bis zu 64 Kernen daherkommt. Gemutmaßt wird, dass AMD pro Die auf 16 Kerne setzt - Infinity Fabric als "Kleber", beziehungsweise Interconnect zwischen den Dies fällt zumindest bei CPUs mit bis zu 16 Kernen weg. Und gerade diese Technologie ist heute noch der Flaschenhals bei den AMD-Prozessoren der aktuellen Stunde. Es bleibt spannend wie AMD immer weiter nach der absoluten Leistungskrone jagt. Natürlich wird Intel dem nicht tatenlos zusehen.

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