Marktanteile: AMD verkauft immer mehr Desktop- und Notebook-CPUs

Das Jahr 2017 war ein Schicksalsjahr: AMD hat nach jahrelanger Flaute mit der Ryzen-Generation erstmals seit langem den Anschluss an die Konkurrenz geschafft. Die Chips waren nicht nur leistungsmäßig kompetitiv, sondern konnten auch preislich überzeugen. Eine echte Alternative also, was auch die Kunden so sehen. Die Marktanteile im Desktop-Segment sind stetig gewachsen - AMD steht nun mit 17,1 Prozent aller verkauften CPUs im ersten Quartal 2019 so gut wie noch lange nicht da.


AMD legt drauf - langsam aber stetig und sorgt damit aber für wenig Verwunderung. Denn im Jahre 2017 hat der Hersteller mit der ersten Zen-Generation eine echte Alternative zu Intel-CPUs gebracht, zu der Kunden weiterhin gerne greifen. So konnte man im Erstveröffentlichungsjahr von Ryzen, im Jahre 2017 also, im vierten Quartal schon über 12 Prozent Marktanteil erreichen - genau ein Jahr später sind es schon 15,8 Prozent um den Anteil nun auf ordentliche 17,1 Prozent auszubauen. Im Desktop-Segment sind die Zahlen also erfreulich, aber auch bei Notebooks konnte AMD ordentlich draufpacken: Mit 13,1 Prozent ist der Marktanteil inzwischen nicht mehr zu vernachlässigen - 2017 waren es dagegen gerade mal 6,9 Prozent. Alle weiteren von AMD bedienten Segmente, Server beispielsweise, waren Anfang verschwindend gering verbreitet: Die Statistik von Mercury Research nennt im Q4 2017 gerade mal 0,8 Prozent - aktuell sind es 2,9 Prozent. Insgesamt gesehen ist es inbesondere in Anbetracht zum Marktführer ein weiter Weg - doch im Kernsegment konnte AMD erfolgreich Marktanteile erobern und somit die Verbreitung der eigenen Hardware steigern.

Damit ist aber nicht Schluss, so AMD. Die neuen Epyc-Server-CPUs sowie auch Matisse für die Mittelklasse als Ryzen 3000 - beides im 7nm auf Zen2-Basis gefertigte Prozessoren, sollen weiterhin für Wachstum sorgen und eine gute Alternative zu den Produkten des Marktführers Intel sein. 

Anzeige