Ivy Bridge: Übertakten wieder per Referenztakt möglich (Update!)

Nachdem das Übertakten der aktuellen Sandy-Bridge-Generation nur bei Modellen mit dem Kürzel "K" in hohem Maße möglich ist, will Intel Gerüchten zufolge den Spielraum bei den zukünftigen Ivy-Bridge-Prozessoren deutlich Steigern.


Quelle: VR-Zone

Wer eine aktuelle Intel Sandy-Bridge-CPU übertakten möchte, ist auf ein Modell mit dem Namenszusatz "K" angewiesen. Der Referenztakt arbeitet meist nicht über 105 bis 107 Megahertz stabil. Daher kann der Gesamttakt eines solchen Prozessors nur mit dem Steigern des Multiplikator angehoben werden.

Intel will diesen Umstand bei der kommenden Ivy-Bridge-Generation verbessern und bestimmte Einstellmöglichkeiten implementieren. Gerüchten zufolge soll der Referenztakt im Bereich um 100 Megahertz in feinen Schritten justierbar und zusätzlich auf 133 beziehungsweise 166 Megahertz steigerbar sein. Ein Intel-Mitarbeiter hat sich offenbar zu der Thematik geäußert und eingeräumt, mit einem fixen BCLK einen Fehler gegenüber dem Kunden gemacht zu haben.

Update 02.08.2011

Mittlerweile sind weitere Details zum Thema aufgetaucht: Leider soll der Referenztakt der Ivy-Bridge-Prozessoren, zusätzlich zu den 100 Megahertz, nur auf maximal 133 Megahertz steigerbar sein. Damit bleibt eine "K"-CPU zum Übertakten zwingend notwendig, um einen akzeptablen Gesamttakt zu erreichen.

Laut weiteren Gerüchten soll dafür Intels High-End-Ableger in Form von Sandy Bridge E deutlich mehr Einstellmöglichkeiten bieten. Trotzdem wird wahrscheinlich auch hier das Erhöhen des Referenztakts in 1-Megahertz-Schritten wegfallen, dafür aber mit festen Vorgaben durchführbar sein. Ersten Vermutungen nach, werden 100, 125, 166, 200 und 250 Megahertz als festeingestellte Vorlage dienen. Der eingesetzte Clock-Generator samt verschiedenen PEG/DMI-Teilern ermöglichen diese Einstellungen.

Ob Intel das Ganze wirklich so umsetzt, werden wir erst in wenigen Monaten erfahren können.

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