Intel: Kommende Mobil-Prozessoren verbrauchen nur 10 Watt

Vor dem heute stattfindenden Intel Developer Forum (IDF) wurde bekannt, dass der Chip-Riese die hauseigenen Core-Prozessoren noch sparsamer konstruieren wird. Demnach wird die kommende CPU-Generation alias Haswell eine TDP von nur zehn Watt aufweisen. Dies erlaubt zum Einen sparsamere als auch dünnere Ultrabooks in der nächsten Zeit.


Quelle: Golem

In einem Intverview mit dem Wall Street Journal verriet Intels PC-Chef Kirk Skaugen, dass die kommenden Ultrabook-Chips mit dem Codenamen "Haswell" wesentlich sparsamer arbeiten werden, als die aktuellen Pendants und so mit nur zehn Watt auskommen. Derzeit benötigen die genügsamsten Prozessoren aus dem Hause Intel 17 Watt - was es auch schon erlaubte sehr dünne Notebooks zu konstruieren und half, die Ultrabook-Initiative ins Leben zu rufen. Eine Ersparnis von weiteren sieben Watt würde die neuen Geräte günstiger und leichter machen - der verbaute Akku kann verkleinert und dabei die gleiche Akkulaufzeit erhalten werden.

Wie Intel die neuen Chipsätze noch sparsamer macht, wurde nicht verraten. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass an der schon bei Ivy-Bridge angewandten Tri-Gate-Transistor-Technologie im 22-Nanometer-Verfahren ordentlich gefeilt und optimiert wurde, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. Dadurch kann insbesondere der Verbrauch im Leerlauf geringer gehalten werden - was bei der aktuellen Prozessorgeneration Ivy-Bridge nicht wirklich geklappt hat: Die älteren Sandy-Bridge-Chips benötigen nur unwesentlich mehr Energie als die derzeitigen Modelle in 22-Nanometer-Strukturbreite. Ferner kann Intel durch diverse Einsparungen beim Verbrauch durchaus die Taktraten senken, sofern der Prozessor effizient arbeitet - was sich letztlich nicht zwingend auf die Rechenleistung auswirken muss.

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