Intel Ivy Bridge: Erster Test des Dual-Core Topmodells Core i3-3240

Im Internet ist ein erster Test des in Kürze erscheinenden Core i3-3240 auf Ivy-Bridge Basis aufgetaucht. Die Kollegen kamen zu dem weniger überraschenden Ergebnis, dass sich die kommenden Prozessoren leistungstechnisch kaum von ihren Vorgängern absetzen können.


Quelle: MyDrivers

Es war bereits von vorneherein abzusehen, dass die neuen Ivy-Bridge-Chips mit zwei Herzen in Sachen Leistung nicht signifikant vor den Sandy-Bridge-Pendants liegen. Die Jungs von My Drivers haben die neuen Core i3-3220 und den mit 3,4 Gigahertz taktenden Core i3-3240, dem Core i3-2120 (3,3 Gigahertz) gegenübergestellt. Dabei wurden Leistungsaufnahme und Performance verglichen. Ausstattungsseitig verfügen alle zuletzt genannten Modelle über zwei Rechenkerne und drei Megabyte L3-Cache, die per SMT letztlich vier Threads abarbeiten können.

Um einen direkten Vergleich zwischen den Prozessoren zu ermöglichen, kamen Super Pi, Prime, Fritz Chess, Cinebench R11.5 und Win-Rar als Benchmarks zum Einsatz. Allerdings kam dabei heraus, dass die neuen Chips kein großes Plus gegenüber dem älteren Modell einfahren können. Einzig und allein die 100 Megahertz des Core i3-3240 sorgen für einen marginalen Leistungsschub im einstelligen Prozentbereich. Auch die aufgebohrte GPU-Lösung Intel HD Graphics 2500, welche im Prozessor implementiert ist, sorgt für nahezu identische Frameraten und rechnet daher unwesentlich schneller als die ältere Grafiklösung HD 2000. Doch einen Vorteil haben die neuen Prozessor-Ableger der neuen Core i3-Serie: Intel hat die Leistungsaufnahme bei leicht höherer Rechenleistung senken können - folglich arbeiten die neuen Prozessoren noch effizienter als die schon sehr genügsamen Sandy-Bridge-Modelle.

Bei Amazon sind Ivy-Bridge Prozessoren von Intel erhältlich.

Anzeige