Huawei arbeitet schon seit Jahren an eigenen Mobil-Prozessoren

Huaweis Chipsparte ist schon seit Jahren damit beschäftigt, eine alternative Prozessorenplattform für die hauseigenen Produkte zu entwickeln - unter anderem auch, um die Abhängigkeit von westlichen Konzernen zu reduzieren.


Nachdem auch ARM seine Zusammenarbeit mit Huawei im Bereich Mikroprozessoren eingestellt hat, steht es um den chinesischen Konzern derzeit eher schlecht. Komplett hilflos ist das Unternehmen aber nach eigenen Angaben nicht: Huaweis Tochterunternehmen HiSilicon gab bekannt, dass es schon seit Jahren an eigenen Prozessoren tüftelt, die als Alternative zu den ARM-basierenden Modellen eingesetzt werden können.

Offenbar wäre Huawei schon jetzt in der Lage, einen großen Teil der benötigten Chips für seine Smartphones selbst herzustellen. Dennoch ist man nach wie vor auf Drittunternehmen angewiesen, um die bentötigten Mengen an Prozessoren bewältigen zu können. Mit den jüngsten US-Sanktionen erscheint es aber zunehmend wahrscheinlich, dass sich Huawei in diesem Punkt unabhängiger macht. Selbiges gilt für das Android-Betriebssystem, wo das Unternehmen ebenfalls an einer Alternative zu Googles Version mit integrierten G-Apps arbeitet.

Quelle: Reuters

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