Grafikleistung von Ivy Bridge im Benchmark-Vergleich

Intels kommende Prozessorgeneration Ivy Bridge wird in 22 Nanometern Strukturbreite gefertigt und soll mit einer Verlustleistung von nur 77 Watt auskommen. Darüber hinaus wird auch die integrierte Grafikeinheit deutlich performanter ausfallen. Nun will EXPreview ein Vorabmuster eines Core i5-3570K gegen einen i5-2500K gestellt und die Grafikleistung ermittelt haben.


Quelle: EXPreview

Der von EXPreview getestete Ivy-Bridge-Ableger lag angeblich in Form eines Core i5-3570K vor, welcher mit einem Takt von 3.400 Megahertz zu Werke geht und dessen Verlustleistung bei 77 Watt liegt. Die integrierte HD-4000-Grafikeinheit taktet mit 1.150 Megahertz und verfügt über 16 "Execution Units". Der aktuelle Vorgänger - der Core i5-2500K - arbeitet mit 3,3 Gigahertz. Seine iGPU werkelt mit knapp 1.100 Megahertz und kann mit lediglich 12 "Execution Units" aufwarten. Die von EXPreview ausgelesenen Taktraten der Grafikeinheiten entsprechen dem Turbo-Modus.

Als Benchmarks kamen neben Futuremarks 3DMark Vantage auch diverse Spiele wie beispielsweise Dirt 3, Far Cry 2 und StarCraft 2 zum Einsatz. Dabei konnte sich die HD-4000-GPU im Schnitt 67 Prozent von der HD-3000-Grafikeinheit absetzen. Im synthetischen Vantage-Benchmark erreichte die modernere iGPU sogar die doppelte Performance des Vorgängers. Der aktuelle 3DMark-11-Test verdeutlichte hingegen, dass der Grafikchip des Core i5-3570K DirectX 11 beherrscht. 

Ein weiterer Vergleich mit einer diskreten Grafiklösung in Form der Geforce GT 240 brachte ans Licht, dass die HD-4000-GPU trotz der Leistungssteigerung zur Vorgängergeneration deutlich langsamer agiert. So konnte sich Nvidias betagter Pixelbeschleuniger um bis zu 36 Prozent vor Intels neue integrierte Grafikeinheit schieben.

Die derzeit erhältlichen Sandy-Bridge-Prozessoren sind zu fairen Preisen bei Amazon erhältlich.

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