Gerücht: AMDs 7nm-APUs noch in diesem Jahr

Mit Zen 2 erreichen die ersten 7nm-Prozessoren von AMD demnächst den Handel. Das allerdings umfasst lediglich Prozessoren für den Desktop ohne integrierte Grafikeinheit. Denn die erst kürzlich vorgestellten APUs mit dem Codenamen Picasso setzen auf Zen+-Technik und somit auf den Vorgänger-Aufbau der Ryzen-2000-Generation. Gerüchte sprechen jedoch von einem Release der ersten 7nm-APUs vor 2020.


Die zusammen mit der neuen Ryzen-3000-Generation vorgestellen APUs mit dem Codenamen Picasso sollen im Juli den Markt erreichen. Doch die Bezeichnung der APUs ist irreführend: AMD setzt nämlich auf die Architektur der Vorgänger der Ryzen-2000-Generation, sodass Picasso trotz 3000er-Nummerierung nicht auf die 7nm-Fertigungstechnik setzt. Konkret: Es kommt Zen+ zum Einsatz, die Chips mit integrierter Grafikeinheit kommen mit einer Generation Verzögerung auf den Markt. Doch wie so oft ist AMD bei der Arbeit und plant entsprechende APUs auch in 7nm - und die sollen laut aktuellsten Gerüchten in kurzem Abstand auf Picasso noch in diesem Jahr kommen.

Genannt wird in diesem Zusammenhang auch ein Zeitraum rund um November 2019, also mehrere Monate nach der Veröffentlichung des aktuellen Produkt-Lineups von AMD, das nicht nur die neuen Prozessoren, sondern auch Grafikkarten auf Navi-Basis umfasst. Der gemutmaßte Release fällt damit auch auf den Zeitraum der geplanten Veröffentlichung der nächsten Threadripper-Generation zusammen. Zusätzlich nennt die Quelle auch noch weitere Einzelheiten: Demnach sollen die 7nm-APUs ein weiterer Refresh sein, sodass der grundlegende Aufbau dem der Picasso-Generation entspricht und nur die Fertigungsstufe aufgrund erhöhter Taktraten das erhoffte Leistungsplus mitbringen.

Quelle: WCCFTech

Issam Ammour

Datum:
17.06.2019 | 10:30
Rubrik:
prozessoren
Tags:
7nm amd apu picasso release ryzen

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