End of Life: Sandy Bridge-E-Prozessoren im Herbst auf dem Abstellgleis

Intel hat jüngst angekündigt die ehemaligen Topmodelle der aktuell noch erhältlichen Sandy Bridge-E-Baureihe auszurangieren. Betroffen sind die Modelle Core i7-3820, 3930k, 3960X sowie 3970X. Selbige werden bis zum September 2014 im Produktportfolio aufgeführt, ehe sie dann von den erwarteten Neuankömmlingen der Haswell-E-Series sowie dem direkten Nachfolger der Ivy Bridge-E-Riege verdrängt werden.


Quelle: Intel

Die kommenden Haswell-E-CPUs der Chip-Schmiede Intel sollen die Innovationsträger sein. Schließlich werden neben der Unterstützung vom brandneuen DDR4-RAM auch echte acht Prozessorkerne für "herkömmliche" Desktop-Systeme erwartet. Im dritten Quartal soll aktuellen Infos zufolge der Vorhang im Rahmen der Intel-Messe IDF fallen. Grund genug also, ältere CPUs in Rente zu schicken, da selbige bereits von den erhältlichen Ivy Bridge-E-Derivaten komplett abgelöst wurden. 

Dabei war eine ähnliche Entwicklung wie bei den 1155, respektive 1150-CPUs zu beobachten: Die Leistungszuwächste waren lediglich messbar und sind auf die minimalen Taktsteigerungen zurückzuführen. Bahnbrechende Neuerungen suchte man hier vergebens. Einzig und allein hinsichtlich der Energieeffizienz machten die Ivy Bridge-E-Ableger einen großen Schritt in die richtige Richtung. Daher besteht für den Kunden bei gleichem Preis kein wirklicher Grund, zu den betagten Sandy Bridge-E-Prozessoren zu greifen. Intel nimmt allerdings Bestellungen der vier EOL-CPUs bis Ende September 2014 entgegen und versucht diese bis zum März 2015 auszuliefern. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird es die ersten LGA2011-Prozzessoren nicht mehr offiziell geben.

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